Emnid befragt 501 Personen: 68 Prozent stimmen Seehofer zu und wollen „Neujustierung“

Für die Umfrage hat Emnid am 21. Dezember 501 Personen befragt. Nach Angaben des Instituts soll die Auswahl der Befragten "repräsentativ" sein.
Titelbild
Berliner Polizei nach dem Anschlag in Berlin.Foto:  Britta Pedersen/dpa
Epoch Times24. Dezember 2016

Eine deutliche Mehrheit von 68 Prozent der Deutschen unterstützt die Forderung von CSU-Parteichef Horst Seehofer, die Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik nach dem Anschlag in Berlin zu überdenken und neu zu justieren. 30 Prozent wollen das nicht.

Das geht aus einer Umfrage hervor, die das Meinungsforschungsinstitut Emnid für „Bild am Sonntag“ durchgeführt hat.

Demnach wollen 83 Prozent der Deutschen, dass die Videoüberwachung auf öffentlichen Plätzen ausgeweitet wird. 15 Prozent lehnen das ab. Persönlich Opfer eines Terroranschlags zu werden, fürchten nur 21 Prozent. 79 Prozent haben keine Angst davor. 84 Prozent wollen ihr Verhalten nach dem Anschlag von Berlin nicht ändern. 11 Prozent wollen jetzt öffentliche Veranstaltungen meiden, 5 Prozent möchten diese nun erst recht besuchen.

Für die Umfrage hat Emnid am 21. Dezember 501 Personen befragt. Nach Angaben des Instituts soll die Auswahl der Befragten „repräsentativ“ sein.

Fragen: 1. „Haben Sie persönlich Angst, Opfer eines Terroranschlags zu werden?“ 2. „Werden Sie nach dem Anschlag von Berlin öffentliche Veranstaltungen meiden, diese erst recht besuchen oder werden Sie Ihr Verhalten deswegen nicht ändern?“ 3. „Soll in Deutschland zur Abwehr von Terrorgefahr die Überwachung durch Videokameras an öffentlichen Plätzen ausgeweitet werden?“ 4. „Der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer hat nach dem Anschlag in Berlin gefordert, die Zuwanderungs- und Sicherheitspolitik zu überdenken und neu zu justieren. Stimmen Sie ihm zu?“ (dts)



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