Emnid: Sozialdemokraten sacken weiter ab – Forsa: Linke verlieren, FDP legt zu

Epoch Times17. März 2019 Aktualisiert: 17. März 2019 9:44
Jedes Wochenende veröffentlichen Emnid und Forsa die Ergebnisse ihrer Umfragen zum Wählertrend. Die Zahlen sind immer unterschiedlich.

In der dritten Woche in Folge verliert die SPD in der Emnid-Umfrage an Zustimmung. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für „Bild am Sonntag“ erhebt, büßt die SPD einen Prozentpunkt ein und kommt nur noch auf 16 Prozent. Auch die AfD gibt um einen Prozentpunkt nach und kommt auf 13 Prozent.

Die Grünen dagegen legen um einen Prozentpunkt auf 17 Prozent zu. Auch die Sonstigen gewinnen einen Prozentpunkt und vereinen 6 Prozent der Stimmen auf sich. An der Spitze liegt weiter die Union mit unverändert 31 Prozent. Auch die FDP kommt auf unverändert 8 Prozent. 9 Prozent der Befragten würden ihre Stimme weiterhin der Linken geben.

Befragt wurden 1.904 Menschen im Zeitraum vom 7. bis zum 13. März 2019. Frage: „Welche Partei würden Sie wählen, wenn am nächsten Sonntag Bundestagswahlen wären?“

Forsa: Linke verlieren, FDP legt zu

In der neuesten Forsa-Umfrage sehen die Zahlen anders aus: Die Linke hat verloren, die FDP hat zugelegt. Alle anderen Parteien bleiben unverändert. Laut der Erhebung für RTL und n-tv, die am Samstag veröffentlicht wurde, kommen CDU/CSU auf 31 Prozent, die SPD auf 15 Prozent, die FDP auf 10 Prozent, die Linke auf 7 Prozent, die Grünen auf 19 Prozent, die AfD auf 12 Prozent.

Bei der Kanzlerpräferenz ist CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer weiter im Sinkflug, wenn auch auf relativ hohem Niveau. Bei der Wahl zwischen ihr und SPD-Chefin Andrea Nahles würden 41 Prozent der Befragten für Kramp-Karrenbauer stimmen, nach 42 in der Vorwoche und 44 Prozent vor zwei Wochen.

Andrea Nahles käme derzeit auf 15 Prozent, sie verbessert sich damit um einen Punkt im Vergleich zur vorherigen Umfrage. Bei der Wahl zwischen der CDU-Chefin und SPD-Vizekanzler Olaf Scholz würden 37 Prozent der Befragten der CDU-Chefin ihre Stimme geben (Vorwoche: 38 Prozent) und 24 Prozent Olaf Scholz (Vorwoche: 22 Prozent). Für die Erhebung wurden vom 11. bis 15. März insgesamt 2.505 Personen befragt. (dts)

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