Erderwärmung: Entwicklungsminister prognostiziert für 2030 rund 100 Millionen Klimaflüchtlinge in Afrika

Epoch Times30. November 2019 Aktualisiert: 30. November 2019 15:50
Bundesentwicklungsminister Gerd Müller reist heute nach Äthiopien, um dort unter anderem Klimaflüchtlinge zu treffen. Ihre Anzahl werde in den nächsten Jahren wegen der Erderwärmung weiter steigen, prognostiziert er. Währenddessen leidet der Südsudan unter Überschwemmungen.

Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) warnt unmittelbar vor der UN-Klimakonferenz in Madrid vor zunehmenden Migrationsbewegungen als Folge der Erderwärmung.

„Der Klimawandel führt in vielen Teilen Afrikas zu neuem Hunger, Not und Elend. Das ist die Basis für Kriege und Terror“, sagte Müller.

Nur die wenigsten „Klimaflüchtlinge“ in Afrika würden sich derzeit auf den Weg nach Europa machen. Das könne sich aber mit der Zeit ändern. „Wir gehen im Augenblick von circa 20 Millionen Klimaflüchtlingen in Afrika aus“, so der CSU-Politiker weiter.

Wenn die Erderwärmung sich weiter fortsetzt, könnten es nach Einschätzung von Experten in zehn Jahren bereits 100 Millionen sein. Dann wird der Migrationsdruck nach Europa dramatisch steigen.“

Müller will in Äthiopien Klimaflüchtlinge treffen

Müller reist an diesem Samstag gemeinsam mit Arbeitsminister Hubertus Heil (SPD) nach Äthiopien. Der Entwicklungsminister sagte, er werde auf seiner Reise im Grenzgebiet zum Südsudan auch Klimaflüchtlinge treffen.

„In der Region sind der Klimawandel und seine Auswirkungen brutal angekommen. Da hat es seit drei Jahren so gut wie nicht geregnet“, so Müller weiter.

„In Afrika zeigt sich, wie der Klimawandel in zunehmendem Maße die Lebensgrundlagen von Menschen zerstört. In vielen Regionen fehlt es inzwischen an Wasser, dort kann kein Mensch, kein Tier, keine Pflanze mehr existieren.“

Müller: Wir brauchen keine alljährlichen UN-Klimakonferenzen

Der Entwicklungsminister kritisierte die alljährlichen UN-Klimakonferenzen, am Treffen in diesem Jahr nimmt er demonstrativ nicht teil. „Wir brauchen nicht jedes Jahr eine Weltklimakonferenz in dieser Dimension. Das ist vollkommen aus dem Ruder gelaufen“, sagte Müller.

„Es ist ineffektiv, wenn bis zu 30.000 Teilnehmer jedes Jahr für zwei Wochen rund um den Globus fliegen. Auf hochrangiger politischer Ebene reicht ein zweijähriger Turnus.“

Dazwischen könnten sich die Fachleute einmal im Jahr in einem kleineren Format in Bonn treffen: „Deswegen habe ich auch die Delegation meines Ministeriums halbiert. Nach Madrid reisen nur die Experten an, die unbedingt benötigt werden in den Verhandlungsrunden.“ (dts)

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Die Anhänger der Theorie des „menschengemachten Klimawandels“ behaupten, dass diese Schlussfolgerung durch wissenschaftlichen Konsens erreicht wurde oder bereits wissenschaftlich abgesichert ist – doch dem ist nicht so. Für einige Umweltschützer gelten Menschen, die diese Schlussfolgerung ablehnen, nicht nur als wissenschaftsfeindlich, sondern auch als Anti-Humanisten. Der Physiker Michael Griffin, ein ehemaliger NASA-Administrator, sagte in einem Interview mit National Public Radio (NPR) im Jahr 2007:

Ich habe keinen Zweifel daran, dass die Globalisierung – dass ein Trend zur globalen Erwärmung besteht. Ich bin mir nicht sicher, ob es berechtigt ist zu sagen, dass es ein Problem ist, mit dem wir ringen müssen. Wenn man davon ausgeht, dass es ein Problem ist, geht man davon aus, dass der Zustand des Erdklimas heute das optimale Klima ist, das beste Klima, das wir haben oder jemals hatten, und dass wir Maßnahmen ergreifen müssen, um sicherzustellen, dass es sich nicht ändert.

Vor allem glaube ich nicht, dass es in der Macht der Menschen liegt, dafür zu sorgen, dass sich das Klima nicht ändert, wie die Millionen Jahre Geschichte gezeigt haben, und zweitens möchte ich wohl fragen, welchen Menschen – wo und wann – das Privileg gewährt werden soll, zu entscheiden, dass dieses besondere Klima, das wir heute hier haben, im Moment das beste Klima für alle übrigen Menschen ist. Ich denke, das ist eine ziemlich arrogante Position, die die Leute einnehmen wollen.

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