Erika Steinbach wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden der Desiderius-Erasmus-Stiftung gewählt.Foto: Carsten Koall/Getty Images

Erika Steinbach zur Vorsitzenden der Desiderius-Erasmus-Stiftung gewählt

Epoch Times4. März 2018 Aktualisiert: 4. März 2018 17:39
Erika Steinbach wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden der Desiderius-Erasmus-Stiftung gewählt. Die Stiftung, die der AfD nahe steht, setzt sich für die "Festigung und Erneuerung der Demokratie durch mehr direkte Bürgerbeteiligung und durch weniger EU-Bevormundung" ein.

Erika Steinbach, langjährige Bundestagsabgeordnete der CDU und nun tätig für die AfD, wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden der Desiderius-Erasmus-Stiftung gewählt. Sie übernimmt den Vorsitz von Peter Boehringer, der als AfD-Abgeordneter im Haushaltsausschuss des Bundestages einen Interessenkonflikt vermeiden möchte.

Die Stiftung, die der AfD nahe steht, setzt sich für die „Festigung und Erneuerung der Demokratie durch mehr direkte Bürgerbeteiligung und durch weniger EU-Bevormundung“ ein. Der Vorstand der Stiftung erklärt:

„Wir sind glücklich, mit Erika Steinbach eine überaus profilierte Persönlichkeit des öffentlichen Lebens als Vorsitzende unserer Stiftung gewonnen zu haben. Wie kaum eine zweite Politikerin in Deutschland hat sie sich dem Ziel eines vollständigen deutschen und europäischen Geschichtsbildes im Geiste der Versöhnung verschrieben.“

So sei ihr Satz „Wir müssen uns alles sagen“ wie ein Leitbild. Sie setze sich immer wieder für die Meinungsfreiheit ein.

„Mit ihrer Überzeugungskraft und ihrer Erfahrung wird sie der jüngsten politischen Stiftung in Deutschland, unserer Desiderius-Erasmus-Stiftung, eine wertvolle Hilfe sein. Wir freuen uns, sie für unser Anliegen gewonnen zu haben“, so der Vorstand der Desiderius-Erasmus-Stiftung.

Erika Steinbach bedankt sich für das in sie gesetzte Vertrauen. „Ich freue mich auf diese herausfordernde und reizvolle Aufgabe.“

Der Namenspatron Desiderius Erasmus von Rotterdam steht für die Meinungsfreiheit und die Freiheit der Wissenschaft. Die parteinahe Stiftung ist bundesweit tätig, agiert aber gemäß den rechtlichen Vorgaben unabhängig und selbständig.

Wegen des Namens der Stiftung läuft noch eine Überprüfung, die der Grünen-Abgeordnete Kai Gehring 2015 bei der EU-Kommission beantragte. Es bestehe „erhebliche Verwechslungsgefahr“ mit dem Erasmus-Programms der Europäischen Union. (ks)



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