„Es reicht“-Protest vor dem Kanzleramt: Fluchtursachen bekämpfen – Wirtschaftliche Ungerechtigkeit beenden

Von 2. October 2016 Aktualisiert: 2. Oktober 2016 20:53
Auf der "Es reicht" Demonstration vor dem Kanzleramt in Berlin forderten die Redner einen Politikwechsel in Deutschland. Zudem beklagte man die Militäraufrüstung in Europa.

Am Samstag fand vor dem Kanzleramt in Berlin eine Demonstration unter dem Motto: „Es reicht“ statt. Initiator der Demo war der Journalist Ken Jebsen und sein „KenFm“-Team. (Siehe: „Es reicht“-Demo vor dem Kanzleramt: Samstag 1. Oktober um 5 vor 12 in Berlin)

Von einigen Hunderten, bis einigen Tausend Protestteilnehmern wird berichtet. Auf einer überdachten Bühne vor dem Kanzleramt hielten Jebsen und der Musiker Owe Schattauer Reden. Sie forderten die Zuschauer auf, selbst Verantwortung zu übernehmen für das Leben auf diesem Planeten.

Es wurde insbesondere das Verhältnis zu Russland und der Syrienkrieg kritisiert. Jebsen sagte, dass dies die Folgen einer verfehlten Wirtschaftspolitik, die auf den Raub von Ressourcen und den Machterhalt einer kleinen Elite angelegt sei, siehe Video.

Der Journalist rief auch dazu auf, gemeinsam für den Frieden und eine zukunftsfähige Wirtschaft einzustehen. Diese sollte nicht darauf basieren, „Ressourcen zu enteignen und zu verschwenden“.

In Bezug auf die Flüchtlingskrise wurde an die Menschen appelliert, trotz verschiedener Hautfarbe, Religion und anderen Unterschieden, das Gemeinsame zu suchen. Es wäre gut wenn Europa und Deutschland den Flüchtlingen helfe, aber man müsse den Menschen wieder eine Perspektive in ihren Heimatländern schaffen, so die Veranstalter, berichtet „RT“. Das wichtigste sei dabei, die Fluchtursachen zu bekämpfen.

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