Essen: 8-Jähriger sticht auf 22-jährige Schwester ein

Ein 8-jähriger Junge stach in einem Einkaufszentrum auf seine 22-jährige Schwester ein. Die Polizei ermittelt.
Titelbild
In einem Restaurant eines Einkaufszentrums rammt ein 8-jähriger Junge seiner älteren Schwester ein Messer in den Arm. (Symbolbild)Foto: iStock
Epoch Times2. September 2018

Nach einer Messerstecherei unter Verwandten in einem Essener Einkaufszentrum (Limbecker Platz) wird gegen einen 8-jährigen Jungen ermittelt, berichtet die „Bild-Zeitung“.

Bei dem Streit unter Verwandten soll der Junge mit einem Steakmesser bewusst auf seine 22-jährige Schwester eingestochen haben. Augenzeugen berichten von einem Streit im Restaurantbereich des Einkaufszentrums der dem Messerangriff voran gegangen sein soll.

Nach ersten Ermittlungen der Kripo Essen ist ein Unfall ausgeschlossen. So soll nach Aussagen einer Sprecherin der Essener Polizei der Junge bewusst zugestoßen haben. Die Sanitäter, die nach einem Notruf am Ort des Geschehens eintrafen, fanden die Schwester blutend vor einer Pizzeria im Einkaufszentrum liegend. Die Messerklinge wurde durch die Rettungssanitäter nicht aus dem Arm entfernt, sondern das Messer wurde nur fixiert.

Mittlerweile sei die Schwester wohl außer Lebensgefahr und konnte bereits das Krankenhaus wieder verlassen. Es wird jedoch noch weiter polizeilich ermittelt. Es bleibt zu klären, ob die Eltern ihrer Aufsichts- und Fürsorgepflicht nachgekommen sind. Der Junge selbst muss keine rechtlichen Konsequenzen fürchten, da er aufgrund seines Alters noch strafunmündig ist. Nach deutschem Strafrecht sind Kinder, die zur Tatzeit das 14. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, (absolut) strafunmündig, 14- bis 17-jährige Jugendliche bedingt strafmündig. (er)



Epoch TV
Epoch Vital
Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion