Polizei (Symbolbild).Foto:  Arne Dedert/dpa

Essen: Massenschlägerei mit Messern und Gürteln in der Innenstadt – Polizei lässt Asylbewerber anschließend wieder laufen

Epoch Times1. Juni 2018 Aktualisiert: 1. Juni 2018 16:03
Sie mussten lediglich zur Aufnahme der Formalitäten aufs Revier mitkommen. Anschließend durften die acht Schläger wieder ihres Weges gehen.

Burgplatz in Essen, am Dienstag, 29. Mai: Am frühen Nachmittag gegen 14.45 Uhr musste die Polizei Essen mit mehreren Streifenwagen aus verschiedenen Bezirksinspektionen an die Kettwiger Straße fahren, um eine Massenschlägerei aufzulösen. Bei dieser sollen neben Gürteln auch Messer eingesetzt worden sein.

Als die Polizei am Tatort ankam, hatte sich die Auseinandersetzung bereits wieder aufgelöst und die Tatverdächtigen entfernten sich in Kleingruppen vom Burgplatz am Dom.

Zwei Streifenteams stoppten eine vierköpfige Gruppe (18, 20, 21, 20), die in ihren Händen noch aufgerollte Gürtel hatten. Sie waren teilweise verletzt und an ihrer Bekleidung waren Blutspuren erkennbar.“

(Polizeibericht)

Die jungen Asylbewerber wurden vorläufig festgenommen und zur Polizeiwache Innenstadt gebracht.

Unterwegs deutete einer der Verdächtigen auf eine Personengruppe, die ebenfalls an der Schlägerei beteiligt gewesen sein soll. Daraufhin wurden die vier anderen jungen Asylbewerber im Alter von 18, 17, 16 und 15 Jahren ebenfalls zur Klärung des Sachverhalts auf die Polizeiwache mitgenommen.

Am Burgplatz konnten Gürtel, Gürtelschnallen und zwei Messer aufgefunden werden. Aufgrund von Sprachbarrieren war eine Verständigung mit den Beteiligten äußerst schwierig.“

(Christoph Wickhorst, Polizeisprecher)

Dennoch konnte eine teilweise Zuordnung der Beteiligten an der Schlägerei erfolgen.

„Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen durften alle Personen die Wache verlassen“, so die Polizei.

Die Ermittlungen laufen. (sm)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion