In der Metro von St. Petersburg, am Sennaya Platz, kam es am 3. April 2017 zu einem Anschlag.Foto: OLGA MALTSEVA/AFP/Getty Images

Explosion in St. Petersburg: Kanzlerin Merkel kondoliert dem russischen Staatschef + Video

Epoch Times3. April 2017 Aktualisiert: 3. April 2017 20:59
Kanzlerin Merkel hat dem russischen Präsidenten Putin kondoliert. Präsident Putin erklärt: „Die Ursachen sind noch nicht klar, es ist noch zu früh, über Einzelheiten zu reden. Die Ermittlungen werden alles zeigen"

Nach der Explosion in einer U-Bahn in St. Petersburg mit mindestens zehn Toten und zahlreichen Verletzten hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dem russischen Präsidenten Wladimir Putin kondoliert. „Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass es sich um einen feigen Anschlag gehandelt hat“, so Merkel in einem Kondolenztelegramm.

„Sollte sich dies bewahrheiten, so wäre dies ein barbarischer Akt, den ich aufs Schärfste verurteile und dessen Drahtzieher ermittelt und zur Rechenschaft gezogen werden müssen. Meine Gedanken sind bei den Familien der Todesopfer und bei den Verletzten, denen ich rasche Genesung wünsche.“

Am Montagnachtmittag war zwischen den Haltestellen Technologisches Institut und Sennaya-Platz ein Sprengsatz in einer U-Bahn detoniert, in der Metrostation Ploschtschad Wosstanija wurde nach Behördenangaben ein weiterer Sprengsatz entdeckt und entschärft.

Medienberichten zufolge suchen die Behörden nach zwei Verdächtigen.

Präsident Putin erklärte: Noch zu früh für Einzelheiten

Bei seinem Treffen mit seinem weißrussischen Amtskollegen Alexander Lukaschenko erklärte Präsident Putin: „Die Ursachen sind noch nicht klar, es ist noch zu früh, über Einzelheiten zu reden. Die Ermittlungen werden alles zeigen“

Und weiter: „Und natürlich ziehen wir alle Varianten in Betracht: sowohl einen nichtkriminellen als auch einen kriminellen und vor allem einen terroristischen Hintergrund. … Die Justizbehörden und Spezialdienste tun alles, um die Ursachen zu ermitteln und eine Erklärung abzugeben“.

Liveticker aus St. Petersburg

Terror in St. Petersburg: Zehn Tote und 43 Verletzte nach Explosion in U-Bahn



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