Linke demonstrieren gegen die AfD.Foto: Maja Hitij/Getty Images

„FCK AFD“: Farbattacke auf Wohnhaus von AfD-Politiker Komning – Staatsschutz ermittelt

Epoch Times31. Oktober 2017 Aktualisiert: 31. Oktober 2017 10:15
Nach einer Farbattacke auf das Wohnhaus des Neubrandenburger AfD-Bundestagsabgeordneten Komning hat der Staatsschutz der Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen. Komning warf Medien und Politik vor, die Taten "linksextremer Menschenfeinde" zu verharmlosen.

Nach einer Farbattacke auf das Wohnhaus des Neubrandenburger AfD-Bundestagsabgeordneten Enrico Komning hat der Staatsschutz der Kriminalpolizei die Ermittlungen übernommen.

Nach Angaben der Behörde hatten bislang unbekannte Täter in der Nacht zum Montag Zaun und Hauswand mit Parolen und „Anarchiesymbolen“ besprüht. Die Schriftzüge seien etwa 1 mal 1,50 Meter groß gewesen, teilte die Polizei in Neubrandenburg am Montag mit.

Die Polizei ermittelt nach Worten von Landesinnenminister Lorenz Caffier „intensiv in alle Richtungen“. „Solche Angriffe gegen Parteien und die sie repräsentierenden Personen duldet unser Rechtsstaat nicht“, erklärte der CDU-Politiker am Abend.

Die AfD machte in einer Mitteilung mutmaßliche Linksextremisten für die Tat verantwortlich. Komning selbst stellte die Attacke in eine Serie vorheriger Anschläge auf Einrichtungen der AfD. „Die Gewaltwelle gegen die AfD reißt auch nach dem Wahlkampf nicht ab“, erklärte er. Mit ihrer Anti-AfD-Kampagne hätten die etablierten Parteien den Boden dafür bereitet. Komning warf Medien und Politik vor, die Taten „linksextremer Menschenfeinde“ zu verharmlosen.

Der polizeiliche Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Neubrandenburg hat die Ermittlungen aufgenommen. Mögliche Zeugen werden gebeten, sich an die Einsatzleitstelle Neubrandenburg unter 0395/5582-2224, die Internetwache der Landespolizei M-V unter www.polizei.mvnet.de oder aber jede andere Polizeidienststelle zu wenden. (dpa/so)

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