FDP-Chef will die AfD loswerden – aber: „Die AfD ist wie Schimmel zu Hause“ und schwer loszuwerden

Epoch Times19. Dezember 2017 Aktualisiert: 19. Dezember 2017 18:49
FDP-Chef Christian Lindner will die AfD loswerden - aber: "Die AfD ist wie Schimmel zu Hause. Ist er einmal da, ist es schwierig, ihn loszuwerden," so Lindner.

FDP-Chef Christian Lindner befürchtet, dass die AfD nicht so schnell aus der politischen Landschaft Deutschlands verschwindet.

„Die AfD ist wie Schimmel zuhause. Ist er einmal da, ist es schwierig, ihn loszuwerden“, sagte der Politiker der italienischen Tageszeitung „La Repubblica“.

Es sei auch Aufgabe der Liberalen, abgewanderte Wähler zurückzugewinnen um zu verhindern, dass die AfD drittstärkste Partei bleibe, so Lindner.

„Es ist besser, nicht zu regieren als falsch zu regieren“

Der FDP-Chef verteidigte im Interview auch den Abbruch der Verhandlungen für eine Jamaika-Koalition. „Deutschland braucht eine stabile Regierung, die eine Vorstellung davon hat, wie das Land erneuert werden kann. Die letzten großen Reformen waren die von Gerhard Schröder. Eine Jamaika-Regierung wäre weder stabil noch innovativ gewesen.“

Mitte November stieg der Partei-Chef aus den Jamaika-Sondierungen mit Union und Grünen aus. Damals sagte Lindner: „Es ist besser, nicht zu regieren als falsch zu regieren“.

Die Wähler nehmen ihm das aber offenbar ziemlich übel, denn in der letzten Emnid-Umfrage fiel die FPD auf den niedrigsten Wert seit der Bundestagswahl. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut wöchentlich für „Bild am Sonntag“ erhebt, erreichen die Liberalen nur noch acht Prozent, einen Punkt weniger als in der Vorwoche. (so/dts/dpa)



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