Festerling bei Pegida: „Ich stelle mich voll und ganz hinter die Clausnitzer“

Epoch Times22. Februar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 17:59
Pegida-Frontfrau Tatjana Festerling sprach heute abend in Dresden ausschließlich über den Bus-Vorfall von Clausnitz, dessen psychologische Wirkung und Aufbereitung in Politik und Medien. Sie stelle sich voll und ganz hinter die Clausnitzer, so Festerling. Eine Zusammenfassung.

„Wir sind das Volk“ ist das eine rechte Parole, eine Drohung, eine Pöbelei, fragte Tatjana Festerling zu Beginn ihrer Rede. In Clausnitz hätten dies die Demonstranten gerufen. Nicht etwa „Haut ab“ oder „Refugees not welcome“. Der Satz „Wir sind das Volk“ sei nichts anderes als eine Tatsachenfeststellung.

„Ich stelle mich voll und ganz hinter die Clausnitzer und das werde ich in dieser Rede begründen“, so die umstrittene Islamisierungsgegnerin und Ex-AfD-Frau.

Sie mahnt, "diese Selbstverständlichkeit" mit der einem angeblich 15-jährigen Asylbewerber in Clausnitz eine „IS-Halsabschneider-Geste“ gegenüber seinen Gastgebern von der Hand ging, sollte Politik und Medien schwer zu denken geben.

Wohltemperierte Grausamkeit“ sei nötig

Sie zitiert den Philosophen Peter Sloterdijk, der zur Flüchtlingskrise sagte: "Die Europäer müssen sich über ihre eigene Attraktivität für Flüchtlinge neu Gedanken machen." Es gebe verschiedene Modelle: Man könne es zum Beispiel machen wie die Kanadier, Australier und Schweizer. Das führe aber dazu, "dass eine allzu attraktive Nation ein Abwehrsystem aufrichtet, zu dessen Konstruktion eine wohltemperierte Grausamkeit vonnöten ist." Das sei das Hauptproblem, denn: "Die Europäer definieren sich selber als gutartig und nicht grausam." (Mehr dazu siehe Deutschlandfunk)

Zum Medien-Aufschrei nach Clausnitz sagt sie:

„Himmelherrgottnochmal, die Bürger gehen jetzt auf die Barrikaden. Und ja: Es ist schlimm, dass es soweit kommen musste. Aber was bleibt den Menschen denn anderes übrig?“, fragt Festerling. Wie sollten sich Bürger, die „zu Zwangsgastgebern degradiert wurden“, denn zur Wehr setzen?

Der Protest von Clausnitz war gewaltfrei. Es flogen weder Böller, Flaschen noch Brandsätze und es waren auch keine Metallstangen im Einsatz, wie sie von linksfaschistischen Gewalttätern bei Pegida-Demonstrationen zum Einsatz kommen, vergleicht sie.

„Es gibt keine moralische Pflicht zur Selbstzerstörung“ zitiert sie den Philosophen Sloterdijk. Wenn sich nun die Straße melde, sei diese ein „sich Aufbäumen“ gegen die postdemokratische BRD.

Für die Umvolkung, die derzeit stattfinde gebe es keine Legitimation.

Ich schäme mich nicht für die Clausnitzer“

Ich schäme mich nicht für die Clausnitzer. Im Gegenteil, ich habe Verständnis und respektiere den Mut der Bürger. Denn es sind Bürger, die Verantwortung für ihr unmittelbares Lebensumfeld übernahmen“, so Festerling. Leute, die vorher wussten, dass „die Bluthunde von der Presse“ über sie herfallen würden. Leute denen die Politik schon lange nicht mehr zugehört habe und "die außer der Straße keine Möglichkeit mehr sehen, sich für ihre Heimat einzusetzen."

Der vorhersehbare Rausschmiss des Heimleiters von Clausnitz, der mitdemonstriert hatte, werde nun in der Presse „abgefeiert“. Ein Heimleiter, der täglich mit eigenen Augen ansehe, was das Asylchaos in Deutschland anrichte, habe kein Recht auf Meinungsfreiheit, so Festerling.

Der kollektive Aufschrei über das „Schande-Land Sachsen“ folgte prompt, kritisiert sie und erinnert daran, wieviele Tage es brauchte, bis die Wahrheit über die Kölner Silvesternacht in den Medien anlangte. Festerling konstatiert: „Muslimische Verbrecher werden geschützt. Für gewaltfreie, patriotische Deutsche, gibt es keine Gnade."

Die "Strategie mit den Kindertränen"

Zu dem tränenüberströmten Fernseh-Auftritt des 15-jährigen Migranten aus dem Clausnitzer Bus sagt Festerling: Die Strategie mit den Kindertränen sei bekannt, zum Beispiel als eine Strategie der Hamas – seit Jahren instrumentalisiert in Israel, wo die islamische Guerilla absichtlich Raketen aus Krankenhäusern, Kindergärten und Schulen abfeuere, um der Welt die Brutalität der zurückschießenden israelischen Armee vor Augen zu führen. In Ungarn warfen Migranten beim Sturm gegen Orbáns Grenzzaun Babys als menschliche Schutzschilder über den Stacheldraht, erinnert sie.

„Glauben wir ernsthaft, den Kampf gegen den uns überrollenden, verrohten Islam ohne Kindertränen gewinnen zu können?“ fragt Festerling. Wie soll es denn ohne Kindertränen abgehen, bei der „anstehenden Legalisierung der Kinderehe“, oder tolerieren wir die Tränen 10-jähriger Mädchen, die mit alten Muslimen „verheiratet“ werden, weil sie im Geheimen ablaufen?

„Glauben wir ernsthaft der Widerstand gegen die Asylkatastrophe und die damit einhergehende Turbo-Islamisierung unseres Landes ist ein Spaziergang?“, fragt Festerling.

(rf)

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