Finanzminister Scholz will Elektroautos länger fördern

Seit 1. Januar dieses Jahres gilt bei elektrisch betriebenen Dienstwagen, die auch privat genutzt werden, eine spezielle Vergünstigung. Die staatliche Förderung soll stark ausgeweitet werden.
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Ultraschnellladestation für E-Autos an der Raststätte Brohltal Ost an der Autobahn A61 in Rheinland-Pfalz.Foto: Thomas Frey/dpa
Epoch Times16. Februar 2019

Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) plant, die steuerliche Förderung von Elektroautos stark auszuweiten. „Die Hälfte aller Autos werden in Deutschland als Dienstwagen verkauft“, sagte Scholz der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“. Er habe sich deshalb entschlossen, dass

wir die steuerliche Förderung von Elektroautos und Plug-in-Hybriden als Dienstwagen nicht 2021 enden lassen, sondern vielleicht über das ganze nächste Jahrzehnt ausdehnen“.

Bei Plug-in-Hybriden will der SPD-Politiker die Bedingungen allerdings verschärfen. Sie sollten künftig nur noch gefördert werden, wenn sie „elektrisch eine längere Strecke fahren können als heute, zum Beispiel 80 Kilometer“.

Er erwäge auch eine Ausweitung auf Lieferwagen mit Elektroantrieb, die innerstädtisch unterwegs sind. „Damit verbessern wir die Luftqualität und erreichen unsere Klimaziele schneller“, so der Finanzminister weiter.

Seit 1. Januar dieses Jahres gilt bei elektrisch betriebenen Dienstwagen, die auch privat genutzt werden, eine spezielle Vergünstigung. Beschäftigte müssen pro Monat nur 0,5 Prozent des Listenpreises als geldwerten Vorteil versteuern. Bei Autos mit Verbrennungsmotor sind es 1,0 Prozent. Je nach Auto und Einkommen macht das einen Unterschied von mehreren hundert Euro im Jahr. Ursprünglich war die Regelung auf drei Jahre befristet. (dts)



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