ICC Berlin und Messegelände mit Funkturm.Foto: Adam Berry / Getty Images

Messe in Berlin und Dresdner Flughafen werden zu Asylheimen

Epoch Times2. Oktober 2015 Aktualisiert: 2. Oktober 2015 18:21
Die Kapazitäten in Berlin und Dresden zur Aufnahme von Migranten werden aktuell ausgebaut.

Dresden und Berlin bauen ihre Kapazitäten für die Unterbringung von Migranten aus. In Berlin wird die Messehalle 26 am ICC als Notunterkunft für 1.400 Personen eingerichtet und in Dresden soll ein Außenparkplatz für den Bau einer Leichtbauhalle genutzt werden. Dort sollen 500 Personen Platz haben.

In Berlin sollen bereits gestern 216 Personen in Messe-Halle 26 eingezogen sein. Bislang haben Helfer und Bundeswehr-Soldaten 500 Doppelstock-Betten aufgebaut. Planen und Bauzäune sollen für etwas mehr Privatsphäre sorgen.

Als Betreiber der Notunterkunft konnte kurzfristig der Malteser Hilfsdienst gewonnen werden. Malteser-Sprecher Matthias Nowak sagte, man sei den ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern sowie den 130 Bundeswehrsoldaten und Messebauern dankbar.

Michael T. Hofer, Sprecher von Messe-Berlin dazu: man stelle „gern alles Nötige in der jetzigen Notsituation zur Verfügung“. Die Freizeit-Messe „Boot & Fun“ vom 26. bis 29. November und der Hippologica vom 10. bis 13. Dezember würden in Ersatzhallen ausweichen.

Bis 14. Dezember müsse die Notunterkunft aber aufgelöst werden. Da ab diesem Zeitpunkt die Aufbauarbeiten für die Modemesse Panorama beginnen. Vorm ersten Frost sollen auch Notunterkünfte im ICC, im Airport Tempelhof und anderen Großgebäuden öffnen.

Neue Notunterkunft am Dresdner Flughafen für 500 Personen

Am Dresdner Flughafen sollen auf einem Parkplatz Leichtbauten 500 Asylbewerber aufnehmen. Die Erstaufnahmeeinrichtung wird auf dem großen Außenparkplatz P4 an der Westseite des Flughafens entstehen.

Insgesamt 14 Hallen mit einer Gesamtfläche von 17.000 Quadratmeter sind geplant. „Die baulichen Maßnahmen beginnen kurzfristig. Die Fertigstellung der Interimsunterkunft ist für November geplant“, so Ulrich. (dk)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN