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FPÖ-Chef Heinz-Christian StracheFoto: JOE KLAMAR/Getty Images

FPÖ-Chef Strache: Erdogan-Türken sollen zurückgehen – Auch in Deutschland Handeln gefordert – Merkel weiter im „Realitätsrausch“

Von 19. April 2017
Die in Österreich lebenden Türken wählten mit großer Mehrheit für die Verfassungsänderung in ihrem Heimatland Türkei. Wenn es nach der FPÖ geht, sollten sie nun auch die Konsequenz ziehen und dahin zurückkehren. Strache sagte, dass die Zeit des Redens nun vorbei sei. Auch in Deutschland fordert man Konsequenzen. Doch Kanzlerin Merkel sei weiterhin im "naiven Realitätsrausch", wie es TV-Journalist Claus Strunz erklärte.

Wenn es nach dem FPÖ-Vorsitzenden Heinz-Christian Strache geht, sollten jene Austro-Türken, die mit „Ja“ (türk.: evet) im Referendum zur Verfassungsänderung in der Türkei stimmten auch dorthin zurückkehren. Diese 73,23 Prozent „Freunde der Diktatur“ sollten „am besten sofort in die Türkei zurückkehren“, so der Partei-Chef.

Zudem sei dadurch ein „Totalversagen von SPÖ, ÖVP und Grünen“ offenbart worden, berichtet „OE24“.

Sie haben mit der türkischen Massenmigration diese Entwicklung nicht nur zugelassen, sie haben diese Parallelgesellschaften durch fehlenden Zwang zur Integration auch noch gefördert.“

(HC Strache, FPÖ-Bundesparteiobmann)

Stopp für EU-Verhandlungen, Gelder und Doppel-Staatsbürgerschaft

Als Konsequenz auf die Abstimmung forderte Strache: „Sofortiger und endgültiger Abbruch aller EU-Beitrittsverhandlungen mit der Türkei und keine Ausreden von Merkel, Kern und Kurz mehr, welche einen endgültigen Abbruch immer abgelehnt haben.“

Die Zeit des Redens ist vorbei!“

(HC Strache, FPÖ)

Der FPÖ-Chef erwarte endlich effektive Handlungen zum „Schutz und im Interesse unserer Heimat Österreich!“, so Strache, der fragt, was noch geschehen müsse, „damit die EU endlich alle Beitrittsverhandlungen mit der Türkei“ abbreche.

Alle EU-Zahlungen sofort stoppen, Verhandlungen abbrechen, Zuwanderung stoppen, den rechtswidrigen Doppelstaatsbürgern die österreichische Staatsbürgerschaft entziehen und unsere Grenzen endlich sichern und schützen.“

(FPÖ-Chef Strache)

Die Türken haben gewählt, auch in Deutschland

Auch in Deutschland ist man vom Ausgang der Referendum-Wahl sichtlich enttäuscht. TV-Journalist Claus Strunz darüber, wie westliche Gesprächsbereitschaft als Schwäche ausgelegt werde und Finanzhilfen als Unterstützung der eigenen Politik.

Die Mehrheit der Türken hat sich mit ihrem Votum von Europa abgewandt und sich zurück in den Nahen Osten verabschiedet.“

(Claus Strunz, Journalist, „Sat1-Frühstücksfernsehen“)

Dazu hätten die „heuchlerischen Erdogan-Wähler in Deutschland“ ihren Beitrag geleistet, jene, die in der Freiheit leben und gegen die Freiheit gestimmt haben. Auch Strunz hofft, dass Deutschland und die EU nun alle Finanzhilfen für die Türkei stoppen, was viele Hunderte Millionen an Euro im Jahr ausmachen würde. Als Beispiel dafür nannte er das Geld zur „Stärkung der Demokratie“, was eine Lächerlichkeit sei.

Doppelte Staatsbürgerschaft – ein gefährlicher Unsinn

Auch solle Deutschland die doppelte Staatsbürgerschaft abschaffen, die ein gefährlicher Unsinn sei, so Strunz. Jene Deutsch-Türken, die in beiden Ländern wahlberechtigt seien, hätten mehrheitlich für Erdogan gestimmt. Diese würden auch in Deutschland wählen, hier dann Grüne, Links oder SPD.

Deutschland muss handeln. Doch Merkel habe nur gesagt, dass Erdogan nun auf seine Gegner zugehen müsse, was ein „neuer, naiver Realitätsrausch“ sei, so Strunz.

Zumindest in diesem Punkt sind viele mit der Oppositionspartei AfD einer Meinung, eine Gemeinsamkeit, die sie offen bisher nur ungern eingestehen würden. Doch während sich die einen auf Erdogan stürzen, fordert AfP-Vize Beatrix von Storch – gleich dem österreichischen FPÖ-Chef Strache – die hiesigen Türken mit Doppelpass auf, das Land zu verlassen, falls sie im Referendum mit „Ja“ gestimmt hätten.

Hintergründe und Einschätzungen im ARD-Brennpunkt zum Referendum in der Türkei und Worte der deutschen Politik

https://www.youtube.com/watch?v=1CCyL3iF32k

 



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