Frauen-Union fordert Frauenquote – Haseloff zieht Vergleich mit Reglementierung in der DDR

Epoch Times20. November 2019 Aktualisiert: 20. November 2019 18:41
Alle Eingriffe in die freie Entscheidung sollten wir sehr gut abwägen", argumentierte Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff. "Ich habe in der DDR gelebt, da wurde bis in die Schule hinein alles von der Regierung bestimmt und geregelt."

Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Reiner Haseloff (CDU) lehnt eine von der Frauen-Union geforderte Frauenquote für seine Partei ab. „Ich bin da kritisch“, sagte er dem „Spiegel“ laut Vorabmeldung vom Mittwoch. „Alle Eingriffe in die freie Entscheidung sollten wir sehr gut abwägen“, argumentierte er. „Ich habe in der DDR gelebt, da wurde bis in die Schule hinein alles von der Regierung bestimmt und geregelt.“

Eine vorgegebene Quotierung entspreche nicht seiner „Vorstellung von einer attraktiven Demokratie“, sagte Haseloff weiter. Er berichtete, dass auch seine als Stadträtin tätige Ehefrau eine Quote „vehement“ ablehne.

In seiner Heimatstadt Wittenberg sei die CDU-Fraktionsvorsitzende eine Frau, ebenso die Stadtratsvorsitzende und die Kreisvorsitzende, führte Haseloff aus. „In meinem Wahlkreis sind die meisten wichtigen Posten mit Frauen besetzt. Das haben die ganz allein hinbekommen.“ Anstelle einer Quote empfahl Haseloff den Männern mehr Rücksicht auf Frauen „und die Frauen müssen sich verstärkt ins Rennen werfen“.

Frauen-Union fordert Quote auf Parteitag

Die Frauen-Union fordert in einem Antrag für den CDU-Parteitag am Freitag und Samstag in Leipzig, dass mindestens ein Drittel der Parteipositionen künftig mit Frauen besetzt werden. Zu den weiteren Parteitagsthemen mit großer Aufmerksamkeit zählt die Forderung der Jungen Union, eine Urwahl für die Kanzlerkandidatur zu beschließen.

Haseloff zeigte sich dafür offen. Er verwies im Gespräch mit dem „Spiegel“ auf eine Basisbefragung seines Landesverbands im vergangenen Jahr zum CDU-Bundesvorsitz. „Das diente unseren Delegierten auf dem Parteitag dann als Orientierung. Ich würde so etwas für die Kanzlerkandidatur also nicht generell ausschließen.“ (afp)

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