„Frauenaufstand“ in Bayernkaserne – Nigerianische Asylbewerberinnen würgen Heimleiter

Epoch Times14. Januar 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 2:02
Als der 49-jährige Heimleiter George B. ins Haus 12 der ehemaligen Bayernkaserne in Milbertshofen kommt, um an einer Besprechung teilzunehmen, wird er von 20 Asylbewerbern, die meisten sind nigerianischen Frauen, die sich beschweren wollen bedrängt. Er vertröstet sie und geht zur Besprechung. Vor dem Zimmer schaukelt sich der Mob gegenseitig hoch. Als George B. dann aus dem Zimmer kommt, passiert es...

Schon während der Besprechung rumort es vor der Tür. Dann, gegen 13.30 Uhr, George B. kommt aus dem Zimmer heraus. 20 Männer und Frauen, hauptsächlich Frauen aus Nigeria, stürmen auf ihn los, umringen ihn. Er wimmelt ab: "Ich habe keine Zeit, aber wir können gerne einen Termin ausmachen", ruft er den Migranten zu. Er kennt die Gruppe, "sehr emotional", weiß er. Doch sein "Nein" wird nicht akzeptiert.

Würgen, durchdrehen und erpressen

Einige haben ihre Babys dabei, was sie nicht davon abhält, handgreiflich zu werden. Sie ziehen an ihm: "Es tat weh", so George B. Der Betriebsleiter versucht zu beruhigen. Er wehrt sich nicht, will es nicht noch schlimmer machen, auch wegen der Babys.

Einige der Frauen werfen sich auf den Boden und schreien hysterisch. Andere halten die Babys hoch und drohen, sie auf den Boden fallen zu lassen, wenn sie keine eigene Wohnung bekommen, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Und die TZ München zitiert den Betriebsleiter: "Sie waren völlig verzweifelt", versucht er zu verstehen. Die Sache mit den Babys wird hier, politisch korrekt, nicht erwähnt. Der Betriebsleiter wurde von den Frauen herumgeschubst. Im Polizeibericht Nr. 73 steht auch, dass der Mann von einer der Frauen ins Gesicht geschlagen worden sei.

Infolge der Auseinandersetzung greift eine der jungen Mütter nach dem Schal des Leiters, würgt ihn. Ein weiterer Schal fliegt von hinten um seinen Hals, er bekommt keine Luft mehr.

Er bittet die Frau, sich auf eine Bank zu sezten, zu reden. Dann kommt die Polizei und die Frau flüchtet. "Ich akzeptiere diese Bedürfnisse, ich habe auch Verständnis", sagte George B. im Nachhinein, einen Tag nach dem Angriff, immer noch korrekt, doch merklich nachdenklich.

Beschwerden trotz ordentlicher Lebensbedingungen

Eigentlich seien die Lebensbedingungen in Haus 12 ordentlich, mit Kochgelegenheiten und Spielmöglichkeiten für Kinder,  das Haus sei vor kurzem renoviert worden, so ein Sprecher des Sozialreferats. Es wurde erst vor zwei Monaten übernommen. Auch für den Vorstand der "Inneren Mission" (IM), Günther Bauer, ist der Angriff auf den Mitarbeiter überraschend: "Das ist eine komplett neue Dimension."

"Es war ein Frauenaufstand", erklärt George B. "Ich wurde stranguliert", fährt er fort. "Aber man darf nicht falsch bewerten, was da passiert ist", so der schmächtige 49-Jährige. Und wieder diese "Political Correctness", allgegenwärtig.

Letztendlich nimmt die Polizei vier Angreiferinnen zwischen 21 und 30 Jahren fest, Anzeige wegen gefährlicher Körperverletzung.

Die betroffenen Familien wurden inzwischen verlegt. Die Männer der rabiaten Frauen waren zum Zeitpunkt des Angriffs beim Sprachkurs.

Alles bunt, aber nicht friedlich

Hier in Haus 12 der Bayernkaserne leben 145 Menschen, Männer, Frauen, Kinder, vieler Nationen, "bunt durchmischt", wie es Andrea Betz, Leiterin der IM-Migrationsabteilung ausdrückt. Die alte Kaserne ist eine Gemeinschaftsunterkunft. Hier warten die Menschen monatelang, manchmal auch Jahre auf ihren Asylbescheid.

Die Polizei hat hier regelmäßig Einsätze, nichts großes, beschwichtigt die TZ München, kleine Auseinandersetzungen oder Rangeleien. Immerhin groß genug, dass die Polizei hin und wieder gerufen wird, scheint es.

Das "Nein" des Betriebsleiters wird nicht akzeptiert

Oft geht es um Unzufriedenheit und Verzweiflung unter den Flüchtlingen, die, so TZ, "oft traumatisiert sind". Hier gibt es "beengte Wohnverhältnisse, fehlende Perspektiven, lange Asylverfahren – es sind immer die gleichen Themen", schildert der angegriffene Betriebsleiter die Umstände. Dass vor allem Asylbewerber aus Nigeria oft lange auf ihren Asylbescheid warten müssen, ist sicher nicht dessen Schuld, was ihm aber auch nicht als "mildernder Umstand" zugestanden wurde.

Einmal wöchentlich ist der Betriebsleiter vor Ort. Dann "stürzen immer Menschen auf mich zu und wollen über alles reden, was nicht gut läuft", so George B. Oft geht er auch auf die Beschwerden ein, redet mit den Leuten. An diesem Dienstag konnte er nicht, hatte einen Termin, hier in Haus 12. (sm)

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