Frauke Petry wirft Kirche verlogene Haltung in Asylkrise vor

Epoch Times19. Februar 2016 Aktualisiert: 8. Juli 2016 5:03
"Inzwischen erheben einige Amtsträger der deutschen Kirchen ihre Stimme offenbar mehr für Muslime als für eigene Glaubensbrüder", kritisierte AfD-Chefin Frauke Petry die Geistlichen Deutschlands angesichts der Christenverfolgung in vielen Ländern im Mittleren Osten. Damit reagierte die Politikerin auf Vorwürfe des Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz Reinhard Kardinal Marx, der der AfD "radikale Hasssprache" vorgeworfen hatte.

Weiter sagte der Kardinal, dass die AfD Gräben in der Gesellschaft aufreiße. Petry wies die Vorwüfe zurück, wie die "Zeit" meldete.

In der Stuttgarter Zeitung sagte sie im Interview: "Die AfD spricht ungelöste Probleme an, die seit Langem bestehen und von den etablierten Parteien totgeschwiegen werden."

Die AfD sagt von sich, dass sie eine liberal-konservative Politik vertrete: "Liberal ist die AfD deshalb, weil wir die bürgerlichen Freiheitsrechte wiedererlangen wollen. Konservativ sind wir, weil wir Werte verteidigen, die die CDU seit Langem aufgegeben hat", so die SZ.

Petry kritisierte ihrerseits die katholischen deutschen Bischöfe scharf: "Ich halte die Position der Kirche in der Flüchtlingspolitik für verlogen."

Sie forderte die Bischöfe auf, sich um die Hilferufe ihrer christlichen Mitbrüder zu kümmern und sich mit den Folgen der Flüchtlingsbewegung auseinanderzusetzen. (sm)

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