„Freiheit für Öcalan”
15.000 angemeldet zu Demo für Freilassung des PKK-Terrororganisation Gründers in Köln
Zwischen 10 und 18 Uhr ist eine Kundgebung angemeldet worden, um für die Freiheit des Gründers der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans PKK zu demonstrieren.

Banner, das den Gründer der ehemaligen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan, zeigt.
Foto: Frederick Florin/afp via Getty Images
In Köln rechnet die Polizei wegen mehrerer Demonstrationen am Samstag mit „erheblichen Verkehrsbeeinträchtigungen“. Am Morgen startet eine Demonstration für die Freilassung des inhaftierten Gründers der Terrororganisation Arbeiterpartei Kurdistans (PKK), Abdullah Öcalan, angemeldet sind laut Polizei 15.000 Teilnehmer.
Am Nachmittag sind zwei Demonstrationen mit Nahost-Bezug angemeldet, die Organisatoren erwarten aber nur wenige Teilnehmer.
Die Demonstration für Öcalan startet um 10.00 Uhr in Deutz auf der rechten Rheinseite und soll bis 18.00 Uhr dauern. Die Polizei hat Straßensperrungen angekündigt, auch der ÖPNV ist betroffen.
PKK als Terrororganisation eingestuft
Die PKK hatte im Mai ihre Auflösung bekannt gegeben und ihren jahrzehntelangen bewaffneten Kampf für die Rechte der Kurden für beendet erklärt. Anfang Juli hatten bei einer Zeremonie im kurdischen Teil des Irak 30 PKK-Kämpfer symbolisch ihre Waffen verbrannt. Sie waren damit einem Aufruf Öcalans gefolgt. Er sitzt seit 1999 auf der türkischen Gefängnisinsel Imrali ein.
Die Türkei und ihre westlichen Verbündeten stufen die PKK weiterhin als Terrororganisation ein. Mehr als 40.000 Menschen wurden seit 1984 bei den Kämpfen zwischen der PKK und der türkischen Armee getötet. (afp/red)
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