Sigmar GabrielFoto: über dts Nachrichtenagentur

Gabriel kämpft auch als Vizekanzler um private Freiräume

Epoch Times28. Januar 2014 Aktualisiert: 28. Januar 2014 18:36

SPD-Chef Sigmar Gabriel kämpft auch als Vizekanzler um private Freiräume. „Das muss auch drin sein, sonst dreht man doch durch“, sagte Gabriel in einem Interview mit dem Magazin „Stern“. So wolle er trotz Kritik weiter versuchen, seine zweijährige Tochter einmal in der Woche aus der Kita abzuholen, um mit ihr den Nachmittag in seiner Heimatstadt Goslar zu verbringen.

Wer ihn deswegen „Teilzeitminister“ nenne, habe „einen Knall“, so der SPD-Chef. Es gehe dabei um „drei bis vier Stunden an einem Tag. Ich arbeite weit mehr als 70 Stunden in der Woche.“ Gabriel sagte zugleich, dass er es sicherlich nicht jede Woche schaffen werde, seine Tochter abzuholen. „Dann werde ich allerdings versuchen, am Wochenende zusätzlich mehr Zeit für die Familie zu haben.“ Die Welt funktioniere auch, wenn man nicht 24 Stunden an ihr arbeite, so Gabriel. „In Belgien hat sich ein Land ohne Regierung fast zwei Jahre lang gut entwickelt, man kann als Politiker nur froh sein, dass sich das in Deutschland nicht rumgesprochen hat.“

(dts Nachrichtenagentur)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion