Wegen Polizistenbeleidigung: Galionsfigur der Dortmunder-Neonazi-Szene muss ins Gefängnis

Der bekannte Dortmunder Rechtsextremist Siegfried B., der eine Zeit lang für die Partei „Die Rechte“ im Stadtrat saß, muss für vier Monate ins Gefängnis.
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Gegendemonstranten protestieren in Dortmund gegen eine Demo von Hooligans und Neonazis.Foto: Marius Becker, dpa/dpa
Epoch Times27. September 2018

Der bekannte Dortmunder Rechtsextremist Siegfried B., der eine Zeit lang für die Partei „Die Rechte“ im Stadtrat saß, muss für vier Monate ins Gefängnis. Das Oberlandesgericht Hamm betätigte bereits am 11. September ein entsprechendes Urteil gegen den 64-Jährigen, wie Gericht und Polizei am Donnerstag mitteilten. Er hatte laut Gericht bei einer Geburtstagsfeier Polizisten beleidigt, die wegen Ruhestörung gerufen worden waren.

Weil der 64-Jährige bislang gegen ihn verhängte Bewährungsstrafen nicht ernst genommen habe, sei nun eine Freiheitsstrafe verhängt worden. Siegfried B. ist laut Polizei Gründer der rechtsextremen Gruppe „Borussenfront“ und wurde 2014 für die Partei „Die Rechte“ in den Stadtrat von Dortmund gewählt. Er legte sein Mandat jedoch bereits wenige Monate nach der Wahl nieder. Die Polizei bezeichnet ihn als „Galionsfigur der Dortmunder Neonazi-Szene“. (dpa)



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