Geil auf Bürgerkrieg: Linksextremisten rufen zum bewaffneten Kampf gegen „Nazideutschland“ auf

Von 2. Januar 2020 Aktualisiert: 2. Januar 2020 12:52
Die „Wiederkehr der 20er“ ist noch nicht alt, schon können deutsche Linksextremisten offenbar eine Neuauflage der 30er Jahre nicht mehr erwarten. Auf dem Portal indymedia ruft eine „Schwarze Schar“ zu Schusswaffenattentaten und Sprengstoffanschlägen auf.

Wenige Tage, nachdem ein Drohbrief, der auf die linksterroristischen „Revolutionären Aktionszellen“ (RAZ) Bezug nimmt, bei der FDP-Bundestagsabgeordneten Judith Skudelny eingelangt war, meldete sich „in Liebe zur Menschlichkeit“ eine Gruppe zu Wort, die sich „Schwarze Scharen“ nennt und sich auf anarchokommunistische Vorbilder aus der Zeit der Weimarer Republik beruft.

Die anonymen Urheber veröffentlichten ihre Botschaft auf dem linksextremistischen Portal „indymedia“. Dessen Betrieb wurde mit Verfügung vom 14. August 2017 untersagt und gegen die Vereinigung linksunten.indymedia als Betreiber ein Strafverfahren eingeleitet. Das Verbot beeindruckte die Extremisten allerdings nur wenig. Schon kurz nach Inkrafttreten der Verfügung tauchte die Seite im Netz wieder auf. Das Strafverfahren wurde nach zwei Jahren eingestellt, weil es nicht gelungen war, eine konkrete Person hinter der Plattform zu identifizieren.

Der „deutsche Faschismus“ in staatlichen Institutionen „längst wieder Alltag“

Das schnelle Wiederauftauchen der Seite und die ungehinderte gewaltverherrlichende Agitation, die sich dort findet, haben vielfach Argwohn ausgelöst, die Regierung unter Bundeskanzlerin Angela Merkel und die führenden politischen Kräfte im Land ließen es möglicherweise absichtlich an Entschlossenheit gegen den Extremismus von links vermissen. Immerhin werden über indymedia auch gewalttätige Aktionen zur Einschüchterung politisch Andersdenkender von der AfD bis hin zu überparteilichen konservativen Zusammenhängen organisiert und mittels Bekennerschreiben dokumentiert.

In dem nun aufgetauchten Schreiben vom 31.12. erklären die „Schwarzen Scharen“, sie seien „keine Linken, […] keine Rechten und nicht aus der Mitte“, sondern „hochintelligente, bewaffnete, organisierte Freigeister [,] die hiermit kundtun [,] was nun nottut“.

Die Urheber des Schreibens klagen, dass Demonstrationen oder Gegenargumente keine tauglichen Strategien gegen „Nazis“ bieten. Stattdessen gelte:

Einzig Gewalt ist der Schlüssel, denn Faschismus zu zerschlagen heißt eben zuschlagen, im Idealfall so, dass sich der braune Parasit danach nicht wieder regt.“

Da das demokratische System zu kippen drohe, die Massen „schon jetzt den Neonazis“ zufielen und die staatlichen Institutionen, aber auch Konzernetagen, Kirchen, Universitäten und Schulen „durchseucht vom braunen Abschaum“ seien, sei der „deutsche Faschismus längst wieder Alltag“.

Lob für den „Militarismus“

Der „Tag X“, so heißt es weiter, werde nicht kommen, sondern sei schon da. Deshalb rufe man explizit zur Gewalt auf „gegen Nazideutschland, welches niemals aufgehört hat zu existieren“. Die Adressaten aus der extremen Linken sollen sich demnach bewaffnen, „nicht mit Zwillen und Molotovcocktails [sic!], sondern mit Schusswaf[f]en, scharfer Munition und Sprengstoff“ – denn „uns steht ein Krieg bevor“ bzw. habe dieser „schon begonnen“. Der „Militarismus“ werde deshalb zum „Werkzeug des antifaschistischen Widerstandes“.

Das Schreiben soll „die Wiedergeburt der Schwarzen Scharen“ markieren und damit die „Renaissance des real existierenden Antifaschismus“.

Gänzlich überzeugt scheint der Aufruf allerdings nicht alle extremen Linken zu haben, die sich auf der Plattform tummeln.

Entsprechend postete ein anonymer Nutzer am frühen Donnerstagmorgen (2.1.) einen Artikel, in dem er den Beitrag der „Schwarzen Scharen“ als mögliche „False Flag“ bezeichnet. Der Text sei „mit hoher Wahrscheinlichkeit von Rechten und mit leider nicht auszuschließender geringer Wahrscheinlichkeit von jungen, unreflektierten Genoss*innen verfasst“. In jedem Fall sei davor zu warnen.

„Original-Sprache von Adolf, nur mit vertauschter Farbe“

So sprächen Sprachduktus und Selbstdarstellung für „rechte Bewusstseinswelten“, „der braune Parasit“ und „brauner Abschaum“ seien „Original-Sprache von Adolf, nur mit vertauschter Farbe“.

Sich „aus einem Anfall von Ohnmacht heraus Gewaltphantasien hinzugeben[,] mag nachvollziehbar sein“, heißt es in dem Schreiben weiter, jedoch sei dies unverantwortlich. Immerhin könne der Text „Wichsvorlage für die rechte Presse, den VS, die rechtsextreme Hetze von der AfD dienen und es kann andere unerfahrene Genoss*innen zu Aktionen hinreißen, die sie selbst und viele andere in unnötige Gefahr bringt“.

„Alleine, dass der Text als ein von Rechten untergejubelter erscheint“, sollte den Verfassern inhaltlich kräftig zu denken geben, meint der anonyme Autor. Deshalb empfiehlt er: „Weniger Testosteron und mehr Intelligenz in Form von Reflektionen[sic!]!“

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