Germanwings-Zwischenbericht: Frankreichs neue Story über Andreas L.

Epoch Times7. Mai 2015 Aktualisiert: 7. Mai 2015 13:29

Ein neuer Zwischenbericht zum Germanwings-Absturz in Südfrankreich ist da und wird von den Medien ausgeschlachtet:

Der mutmaßliche Todespilot Andreas Lubitz habe „den Absturz offenbar gezielt vorbereitet und geprobt“, schreibt der Focus. „Schon auf dem Hinflug von Düsseldorf nach Barcelona stellte Andreas L. mehrfach zwischenzeitlich eine Flughöhe von nur 100 Fuß (30 Metern) ein“, die niedrigste einstellbare Flughöhe beim Autopiloten. Da sich die Maschine aber sowieso in einem Sinkflug befunden habe, sei es am Hinflug niemandem aufgefallen.

Aufklärung ist nicht Aufgabe der „BEA“

Die Geschichte wurde von der BEA, der französischen „Behörde für zivile Luftfahrt-Sicherheitsuntersuchung“ als Neuigkeit veröffentlicht. Das Amt beschäftigt sich lediglich mit Sicherheitsfragen der Luftfahrt und hat nichts mit der juristischen Aufklärung und Aufarbeitung des Vorfalls zu tun. Die BEA ist dazu da, um sicherheitstechnische Konsequenzen für die Zukunft zu ziehen.

Im Vorwort schreibt BEA, dass sie in ihrem Zwischenbericht nur die „Anfangsinformationen“ weiterverarbeitet habe, und dass sich diese „im Laufe der Zeit ändern“ könnten. Auch sei es nicht ihre Aufgabe zu klären, wer Schuld sei:

Die BEA ist die französische Behörde für zivile Luftfahrt-Sicherheitsuntersuchung. Das alleinige Ziel ihrer Untersuchungen ist die Verbesserung der Sicherheit in der Luftfahrt und dient nicht der Feststellung des Verschuldens, oder der Haftung. Die Untersuchungen der BEA sind unabhängig, und eigenständig. Sie werden durchgeführt ohne Beeinflussung von jeglichen gesetzlichen oder administrativen Verfahren zur Ermittlung von Verschulden oder Haftung. Dieses Dokument ist ein Zwischenbericht, der ohne Analyse erstellt wurde auf Basis der Anfangsinformationen, die im Verlauf der Untersuchung zusammengetragen wurden. Einige der dargestellten Punkte können sich im Laufe der Zeit ändern.

Nichts in diesem Dokument oder in den dargestellten Punkten sollte als Hinweis für die Schlussfolgerungen der Untersuchung interpretiert werden.“

Im Bericht befinden sich die bekannten Komponenten der Story, wonach der Kapitän das Cockpit verlassen habe, der Copilot darauf hin sofort den Sinkflug eingeleitet habe, der Kapitän einige Minuten später um Einlass bat, gegen die Tür klopfte und später schließlich schlug.

Diese lesen sich wie folgt:

"Zwischen 09:35:32 Uhr (Punkt 9) und 09:39:02 Uhr wurden sechs Mal Geräusche, ähnlich dem Klopfen einer Person an die Cockpittür, aufgezeichnet.

Zwischen 09:37:11 Uhr und 09:40:48 Uhr waren mehrfach dumpfe Stimmen zu hören; und um 09:37:13 Uhr bat eine dumpfe Stimme darum, dass die Tür geöffnet wird.

(…)

Zwischen 09:39:30 Uhr (Punkt 11) und 09:40:28 Uhr wurden fünfmal Geräusche ähnlich dem starken Schlagen gegen die Cockpittür aufgezeichnet."

Lesen kann man den kompletten BEA-Bericht hier:

http://www.bea.aero/docspa/2015/d-px150324.de/pdf/d-px150324.de.pdf

Die Wahrheit?

Beobachter halten es für sehr wahrscheinlich, dass Deutschland und Frankreich Fakten über die wahren Umstände des Germanwings-Absturzes zurückhalten. Zu viele Unstimmigkeiten gebe es um die Geschichte vom suizidalen Copiloten. Sehr verdächtig sei auch der Umstand, dass schon in kürzester Zeit diese Geschichte als Fakt präsentiert wurde und sich die Medien darauf einschossen.

Investigativ-Journalist Wolfgang Eggert analysierte, dass es sich anhand der Begleitumstände bei dem Germanwings-Unglück um einen Vorfall „niedrigstufiger Kriegsführung" handeln dürfte. Solche Operationen von Staaten oder politischen Kräften gegen ihre Gegner gibt es immer wieder, auch mit überaus blutigen Folgen. „Dass Politik und Medien diese Vorfälle gern niedrig hängen (…) liegt an ihren eigenen Verwicklungen“, so Eggers.

Hier seine Analyse: Germanwingsabsturz: „Werden politische Hintergründe vertuscht?“

Der Ex-Flugkapitän und Whistleblower aus den USA, Field McConnell, geht sogar so weit zu sagen: „Andreas Lubitz ist unschuldig“. McConnell hatte 2006 den Einbau des Uninterruptable Autopilot in Passagiermaschinen kritisiert und deshalb seine Karriere beendet: Bis heute, sagt er, seien nur wenige Piloten darüber informiert, dass es eine Technik gibt, die es Außenstehenden erlaubt, ihnen per Fernsteuerung die Kontrolle über ihre Maschinen zu entziehen. Er selbst geht davon aus, dass im Fall des Germanwings-Unglücks genau das passiert ist. (rf)

Siehe: Luftfahrtveteran: „Bei Germanwings-Absturz sieht alles nach Fernsteuerung aus“

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