Gezielter Terror-Angriff in Hannover: ISIS-Anhängerin (15) rammte Polizisten Messer in den Hals

Epoch Times3. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 15:43
Bei der Attacke auf einen Polizisten in Hamburg am Freitag, handelte es sich anscheinend um einen vorsätzlichen Angriff mit terroristischem Hintergrund. Die 15-jährige deutsch-marokkanische Täterin soll mit Terroristen des "Islamischen Staates" in Syrien in Kontakt gestanden sein.

Eine überraschende Wende gibt es in Fall jenes 15-jährigen Mädchens, das in der Vorwoche in Hannover einem Polizisten in den Hals stach.

Die Polizei geht nun davon aus, dass es sich bei der Tat um einen gezielten Angriff mit terroristischem IS-Hintergrund handelt, berichtet "Focus-Online" unter Berufung auf Ermittlerkreise. 

Eiskalte Tat, Polizist ohne Chance

Die "Bild" zitiert einen Polizeisprecher zum Vorfall: "Als der Beamte sich dann leicht zur Seite drehte, um die Personalien zu kontrollieren, stach sie mit dem Messer in der rechten Hand blitzschnell zu. Der Kollege hatte keine Chance zur Gegenwehr, das war ganz gezielt. Jetzt wissen wir: ein islamistischer Anschlag auf uns Polizisten."

Ein Detail fiel den Beamten erschreckend auf: "Die Täterin wirkte eiskalt, ihre einzige Sorge war, dass ihr Kopftuch verrutscht, sie wollte nach der Festnahme unbedingt das Kopftuch wieder richtig aufsetzen. Ob der Beamte überlebt, war ihr egal."

Der 34 Jahre alte Bundespolizist wurde bei dem Angriff schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die Tat ereignete sich am Freitagnachmittag. Die Schülerin habe dem Beamten bei einer Personenkontrolle unvermittelt ein Küchenmesser in den Hals gestoßen, schreibt "Focus".

Bevor die Täterin fliehen konnte, überwältigte ein weiterer Polizist das Mädchen. Nach der Festnahmen fand die Polizei ein zweites Messer bei der Jugendlichen. Das Mädchen war bereits zuvor mehrfach wegen Diebstahls und Körperverletzung aktenkundig geworden. 

Ein radikalisierter Teenager

Bei dem Mädchen handle es sich um eine Marokkanerin mit deutschem Pass. Der Teenager hatte sich demnach im türkisch-syrischen Grenzgebiet aufgehalten und soll dort von Anhängern der Terrorgruppe "Islamischer Staat" radikalisiert worden sein, berichtet "Focus" weiter. 

Demnach soll die in Deutschland lebende Mutter ihre Tochter vor kurzem zurückgeholt haben. Das Mädchen wollte sich anscheinend dem IS in Syrien anschließen. Sie schaffte es aber nicht über die türkisch-syrische Grenze zu gelangen und habe deshalb auf den Polizisten in Hannover eingestochen, schreibt die Bild-Zeitung. (so/sm) 

https://youtube.com/watch?v=D014IMDYze4

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