Polizisten in DeutschlandFoto: THOMAS KIENZLE/Getty Images

Gezielter Terror-Angriff in Hannover: ISIS-Anhängerin (15) rammte Polizisten Messer in den Hals

Epoch Times3. März 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 15:43
Bei der Attacke auf einen Polizisten in Hamburg am Freitag, handelte es sich anscheinend um einen vorsätzlichen Angriff mit terroristischem Hintergrund. Die 15-jährige deutsch-marokkanische Täterin soll mit Terroristen des "Islamischen Staates" in Syrien in Kontakt gestanden sein.

Eine überraschende Wende gibt es in Fall jenes 15-jährigen Mädchens, das in der Vorwoche in Hannover einem Polizisten in den Hals stach.

Die Polizei geht nun davon aus, dass es sich bei der Tat um einen gezielten Angriff mit terroristischem IS-Hintergrund handelt, berichtet "Focus-Online" unter Berufung auf Ermittlerkreise. 

Eiskalte Tat, Polizist ohne Chance

Die "Bild" zitiert einen Polizeisprecher zum Vorfall: "Als der Beamte sich dann leicht zur Seite drehte, um die Personalien zu kontrollieren, stach sie mit dem Messer in der rechten Hand blitzschnell zu. Der Kollege hatte keine Chance zur Gegenwehr, das war ganz gezielt. Jetzt wissen wir: ein islamistischer Anschlag auf uns Polizisten."

Ein Detail fiel den Beamten erschreckend auf: "Die Täterin wirkte eiskalt, ihre einzige Sorge war, dass ihr Kopftuch verrutscht, sie wollte nach der Festnahme unbedingt das Kopftuch wieder richtig aufsetzen. Ob der Beamte überlebt, war ihr egal."

Der 34 Jahre alte Bundespolizist wurde bei dem Angriff schwer, aber nicht lebensgefährlich verletzt. Die Tat ereignete sich am Freitagnachmittag. Die Schülerin habe dem Beamten bei einer Personenkontrolle unvermittelt ein Küchenmesser in den Hals gestoßen, schreibt "Focus".

Bevor die Täterin fliehen konnte, überwältigte ein weiterer Polizist das Mädchen. Nach der Festnahmen fand die Polizei ein zweites Messer bei der Jugendlichen. Das Mädchen war bereits zuvor mehrfach wegen Diebstahls und Körperverletzung aktenkundig geworden. 

Ein radikalisierter Teenager

Bei dem Mädchen handle es sich um eine Marokkanerin mit deutschem Pass. Der Teenager hatte sich demnach im türkisch-syrischen Grenzgebiet aufgehalten und soll dort von Anhängern der Terrorgruppe "Islamischer Staat" radikalisiert worden sein, berichtet "Focus" weiter. 

Demnach soll die in Deutschland lebende Mutter ihre Tochter vor kurzem zurückgeholt haben. Das Mädchen wollte sich anscheinend dem IS in Syrien anschließen. Sie schaffte es aber nicht über die türkisch-syrische Grenze zu gelangen und habe deshalb auf den Polizisten in Hannover eingestochen, schreibt die Bild-Zeitung. (so/sm) 

https://youtube.com/watch?v=D014IMDYze4


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion