Giffey will 170 Experten gegen Antisemitismus an Schulen einsetzen

"Religiöses Mobbing in Klassenzimmern und auf Schulhöfen müssen wir sehr ernst nehmen. Egal von wem es ausgeht", sagte Giffey.
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Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat Antisemitismus an Schulen den Kampf angesagt.Foto: Annette Riedl/dpa
Epoch Times5. Juli 2018

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey (SPD) hat den Start eines Programms mit Anti-Mobbing-Experten auch gegen Antisemitismus an Schulen angekündigt. „Antisemitismus an Schulen ist ein großes Problem“, sagte Giffey der „Rheinischen Post“ (Donnerstagsausgabe). Im normalen Schulalltag sei das für die Lehrkräfte nur schwer zu bewältigen.

Die Lehrerinnen und Lehrer bräuchten mehr Unterstützung, etwa für Schulsozialarbeit und Elternarbeit. „Deswegen werden wir ab dem kommenden Schuljahr in einem ersten Schritt 170 Anti-Mobbing-Profis an ausgewählte Schulen in Deutschland schicken, die vom Bund finanziert werden“, sagte Giffey. Wenn Schulen da mitmachten, sei das ein Zeichen dafür, dass sie konsequent gegen Mobbing vorgingen. „Religiöses Mobbing in Klassenzimmern und auf Schulhöfen müssen wir sehr ernst nehmen. Egal von wem es ausgeht“, sagte Giffey. In der Schule müssten Kinder ein friedliches Miteinander und Respekt lernen. (dts)



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