PolizeiFoto: über dts Nachrichtenagentur

Großrazzia wegen Kinderpornografie in vier Bundesländern

Epoch Times4. November 2020

Die Behörden in insgesamt vier Bundesländern sind am Mittwoch (4. November) im Rahmen eines Großeinsatzes wegen des Verdachts des Besitzes und der Verbreitung von Kinderpornografie gegen mehrere Verdächtige vorgegangen.

In Berlin, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Schleswig-Holstein wurden ab 6 Uhr insgesamt 15 Wohnungen durchsucht, teilten Polizei und Staatsanwaltschaft in Berlin mit. Insgesamt geht es um 14 Tatverdächtige im Alter von 30 bis 47 Jahren, die kinderpornographische Dateien sowie Erfahrungen über den sexuellen Missbrauch von Kindern ausgetauscht haben sollen.

Außerdem steht ein Teil der Beschuldigten im Verdacht, kinderpornographische Filme im Rahmen von „Sexpartys“ vorgeführt beziehungsweise angesehen zu haben, wobei auch Betäubungsmittel konsumiert worden sein sollen.

Der Schwerpunkt der Maßnahmen war in Berlin, wo elf Wohnungen durchsucht wurden. Insgesamt wurde eine Vielzahl an Datenträgern vorläufig sichergestellt, die auszuwerten sind. Des Weiteren wurden betäubungsmittelsuspekte Substanzen, eine Waffe und ein Messer aufgefunden, so die Behörden weiter.

Im Zuge einer Durchsuchung in Berlin kam es auch zu Widerstandshandlungen, bei denen der Beschuldigte und mindestens ein Polizeibeamter verletzt wurden. Dieser und ein weiterer bei dem Einsatz verletzter Polizeibeamter wurden ambulant behandelt.

Die verletzten Beamten mussten vom Dienst abtreten. In Berlin waren 66 Einsatzkräfte der Polizei und eine Staatsanwältin beteiligt, in den anderen Bundesländern insgesamt 16 Polizeikräfte. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Dies umfasst ebenso abschweifende Kommentare, die keinen konkreten Bezug zum jeweiligen Artikel haben. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.


Ihre Epoch Times - Redaktion