Grüne: CSU in „gefährlicher Spirale der Unvernunft“ – Ideologie von keine Flüchtlinge, Abschottung und kein Europa

Epoch Times26. Juni 2018 Aktualisiert: 26. Juni 2018 15:31
"Inzwischen befindet sich die CSU in einer Spirale der Unvernunft und man kann an dem was dabei rauskommt, sehen, wie gefährlich das ist. Seehofer, Söder, Dobrindt orientieren sich an den Rechten in Europa," meint die Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckard mit Blick auf den Asylstreit.

Im Streit zwischen CDU und CSU über den Kurs in der Flüchtlingspolitik hat die Grünen-Fraktionschefin Katrin Göring-Eckardt die Koalitionspartner aufgerufen, bei ihrer für Dienstagabend geplanten Ausschusssitzung „zur Besinnung zu kommen“.

Die CSU befinde sich in einer „Spirale der Unvernunft“, sagte Göring-Eckardt, „und man kann an dem was dabei rauskommt sehen, wie gefährlich das ist. Seehofer, Söder, Dobrindt orientieren sich an den Rechten in Europa, an Orban, an Salvini und an Strache. Gemeinsam haben sie eine Ideologie, diese Ideologie heißt: keine Flüchtlinge, Abschottung und kein Europa“, sagte Göring-Eckardt am Dienstag in Berlin.

Sollte Bundeskanzlerin Angela Merkel über diesen Streit die Vertrauensfrage im Bundestag stellen, würden die Grünen nach Worten ihrer Fraktionschefin nur unter Bedingungen zustimmen.

„Das Vertrauen kann ich nur jemandem aussprechen, der eine bestimmte Art von Politik macht. Und die Art von Politik, die Angela Merkel im Moment vertritt in dieser Koalition, denn dafür ist sie die Bundeskanzlerin, die kann ich nicht unterstützen. Deswegen muss das heißen, europäische Fragen müssen gelöst werden. Das muss heißen, muss klar sein: Bei der Flüchtlingsfrage muss es um Humanität und Ordnung gehen. Und es muss klar sein: Es muss eine völlig andere Politik beim Klimaschutz und bei der Ökologie geben“, sagte Göring-Eckardt.

(reuters)


Unterstützen Sie unabhängigen und freien Journalismus

Danke, dass Sie Epoch Times lesen. Ein Abonnement würde Sie nicht nur mit verlässlichen Nachrichten und interessanten Beiträgen versorgen, sondern auch bei der Wiederbelebung des unabhängigen Journalismus helfen und dazu beitragen, unsere Freiheiten und Demokratie zu sichern.

Angesichts der aktuell schwierigen Zeit, in der große Tech-Firmen und weitere Player aus dem digitalen Werbemarkt die Monetarisierung unserer Inhalte und deren Verbreitung einschränken, setzt uns das als werbefinanziertes Nachrichten-Portal unter großen Druck. Ihre Unterstützung kann helfen, die wichtige Arbeit, die wir leisten, weiterzuführen. Unterstützen Sie jetzt Epoch Times indem Sie ein Abo abschließen – es dauert nur eine Minute und ist jederzeit kündbar. Vielen Dank für Ihre Unterstützung!

Monatsabo ab 7,90 Euro Jahresabo ab 79,- Euro

Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion