Hamburg: Bereits 4 Tage erfolglose Fahndung – Polizei hält weiterhin Foto vom Kinder-Killer von Neugraben zurück

Von 27. Oktober 2017 Aktualisiert: 27. Oktober 2017 11:12
Ein grausamer Mord an einem Kleinkind erschüttert Hamburg und ganz Deutschland. Fieberhaft sucht die Polizei nach dem dringend tatverdächtigen Vater des Kindes. Doch seit vier Tagen schon verläuft die Fahndung erfolglos. Dennoch gibt die Polizei das Foto des Killers nicht frei. Ein mulmiges Gefühl hinterlässt das: Der Mörder ist irgendwo da draußen, unerkannt.

Seit Montagabend befindet sich Sohail A. nun schon auf der Flucht. Seit vier Tagen fahnden die Behörden nach dem Mann, der eiskalt seiner eigenen kleinen Tochter (2) die Kehle durchgeschnitten hat.

Doch weit und breit ist nichts von einer heißen Spur zu sehen und noch immer nimmt die Polizei Abstand von einer Öffentlichkeitsfahndung. Seit vier Tagen schon verläuft die Fahndung im Sand. Niemand weiß, wo sich Sohail A. jetzt aufhält, niemand weiß, wie er aussieht – doch jeder weiß, es gibt ihn, irgendwo, da draußen …

Montagabend, 21 Uhr, ein grauenhafter Fund

Am Montagabend, 23. Oktober, erschien gegen 19.30 Uhr eine 32-jährige Frau bei der Polizei, weil ihr Mann sie bedroht hatte. Ihren 6-jährigen Sohn aus erster Ehe hatte sie zuvor anderweitig untergebracht, sicherheitshalber, während das kleine Mädchen (2), die gemeinsame Tochter des lediglich nach islamischem Recht verheirateten Paares, mit dem Vater, Sohail A., in der Wohnung verblieb. Doch niemand konnte ahnen, was dann geschah.

Gemeinsam mit den Beamten kehrte Ehefrau Lubna (33) gegen 21 Uhr in die Wohnung zurück. Der von Nachbarn als „hochaggressiv“ beschriebene Mann, der sowohl Polizei als auch Jugendamt wegen häuslicher Gewalt bekannt war, sollte der Wohnung verwiesen werden. Eine Beamtin und ihr Kollege sollten dafür sorgen – zu spät:

Die Beamten betraten alleine die Wohnung und entdeckten dabei den leblosen Körper der 2-jährigen Tochter.“

(Polizeibericht)

Alles war voller Blut. Das Scheusal hatte dem kleinen Kind den Hals mit einem Messer durchgeschnitten. Die Mutter bekam einen Schock, musste medizinisch betreut werden. Auch die beiden Polizisten, eine Frau, ein Mann, waren fix und fertig, mussten ebenfalls betreut werden.

Warum gibt es immer noch keine Öffentlichkeitsfahndung?

Sofort wurde eine intensive Fahndung eingeleitet, auf der Suche nach Sohail A., dem flüchtigen Kindsmörder. Auf dem Hamburger Hauptbahnhof waren Beamte mit Spürhunden unterwegs, nach einem Tipp, ohne Erfolg.

 

Wir führen noch andere Ermittlungen durch, daher liegen die Voraussetzungen für eine Öffentlichkeitsfahndung derzeit nicht vor. Die erste Voraussetzung ist dafür immer eine erhebliche Straftat, die zweite, dass es keine weiteren erfolgreichen Ermittlungsansätze gibt.“

(Nana Frombach, Oberstaatsanwältin)

Vier Tage sucht die Polizei nun schon und noch immer gibt es keine heiße Spur, die zu einem Fahndungserfolg führte. Je mehr Zeit vergeht, umso besser für den Killer, der eigentlich hätte längst abgeschoben werden müssen.

Sohail A. – der Mörder ohne Gesicht

Solange es keine Öffentlichkeitsfahndung gibt, weiß keiner genau, wie der Mann aussieht.

  • Wohin verschwand der Mörder kurz nach der Tat?
  • Wo ist Sohail A. untergekommen?
  • Wer half dem Mann aus Pakistan?
  • Hat er sich bereits in ein anderes Bundesland oder EU-Land abgesetzt?

Laut BAMF (Stand September 2017) wurden in diesem Jahr bereits 168.306 Asylanträge gezählt, 16.520 allein im September. Davon sind 14.568 Neuanträge verzeichnet worden. Das bedeutet, es kommen weiterhin Tausende Menschen nach Deutschland.

Wie viele davon keinen Pass mitbringen, möglicherweise um ihre Identität zu verschleiern, ist ungewiss. Wem würde ein Mann mehr oder weniger auffallen, wenn dieser ohne Pass käme? Könne Sohail A., der Mann ohne Gesicht, auch diesen Weg gehen?

Sohail A. könnte untergetaucht sein, er könnte aber auch irgendwo herumlaufen, ohne dass jemand das bemerkt, vielleicht schon seit vier Tagen. Wie viele arglose Menschen sind ihm seither begegnet?

Bevor die Polizei den Mann aus Pakistan nicht gefasst hat, heißt es: Der Killer ist irgendwo da draußen.

Siehe auch:

Hamburg: Fahndung nach Sohail A. – Kleiner Tochter (2) Kehle durchgeschnitten – Jugendamt war Familie bekannt

 

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