Hamburg: Todesschüsse in Psychiatrie – Polizei streckt Messer-Mann nieder

Von 5. Oktober 2017 Aktualisiert: 5. Oktober 2017 13:40
Als ein Patient einer psychiatrischen Klinik mit dem Messer auf Polizeibeamte losgeht und einen dabei verletzt, bleibt diesen keine andere Wahl, als die Waffe zu ziehen.

Mittwoch, 4. Oktober 2017, in Hamburg-Bergedorf: Ein 45-jähriger Mann geht auf eigene Veranlassung in ein psychiatrisches Krankenhaus zur Untersuchung. Die Ärzte halten eine Einweisung zur stationären Behandlung für erforderlich und auch der Richter stimmte dem zu.

Als dem Patienten dies mitgeteilt wird, zieht dieser plötzlich zwei mitgebrachte Messer hervor. Das Klinikpersonal alarmiert die Polizei.

Als der 45-jährige Mann einen der Beamten (36) angreift und dabei leicht verletzt, ziehen dieser und sein 28-jähriger Kollege die Waffen und schießen. Der 45-Jährige bricht schwer verletzt zusammen und muss notoperiert werden. Sein Zustand war zunächst stabil.

Später am Abend verstirbt er jedoch, wie eine Polizeisprecherin laut „Tag24“ bestätigte.

Wie in Fällen von Schusswaffengebrauch durch Polizeibeamte üblich, wurde das Dezernat Interne Ermittlungen (D.I.E.) eingeschaltet und eine Mordkommission übernahm die Ermittlungen.

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