Hebammenverband rät: Nicht aus Angst vor Coronavirus für Hausgeburt entscheiden

Epoch Times21. März 2020 Aktualisiert: 21. März 2020 7:45
"Die Klinik ist ein sicherer Ort, um zu gebären", sagte Andrea Ramsell, Beirätin für den Angestelltenbereich im Deutschen Hebammenverband.

Der Deutsche Hebammenverband rät wegen der Corona-Pandemie Schwangeren nicht dazu, ihre Geburt von der Klinik in das eigene Zuhause zu verlegen. „Wer sich bisher auf eine Krankenhausgeburt eingestellt hat, dem würde ich jetzt nicht empfehlen, sich aus Angst vor dem Virus jetzt für eine Hausgeburt zu entscheiden. Die Klinik ist ein sicherer Ort, um zu gebären“, sagte Andrea Ramsell, Beirätin für den Angestelltenbereich im Deutschen Hebammenverband, den Zeitungen der Funke-Mediengruppe (Samstagausgaben).

Für Hausgeburten stünden ohnehin nur „bedingt Kapazitäten zur Verfügung“, sagte Ramsell. Bei der Entscheidung, ob Kliniken werdenden Vätern den Zutritt zum Kreißsaal verwehren sollten, rät sie zu einer „Entscheidung mit Augenmaß“: „Es ist wichtig, dass die Infektionsketten unterbrochen werden und das Personal im Krankenhaus geschützt wird. Aber jede Geburt ist ein immens wichtiges biografisches Ereignis im Leben einer Frau und zu einer solchen Geburt gehört eine vertrauensvolle Begleitung.“

Allerdings müsse berücksichtigt werden, wenn die Personen aus einem Risikogebiet stammen oder in Kontakt mit Risikopersonen standen. „Eine Geburt bleibt auch in diesen Zeiten ein schönes und wichtiges Erlebnis“, sagte die Hebammen-Vertreterin.

Wie viele Kliniken derzeit werdenden Vätern den Zutritt zum Kreißsaal verwehren, ist der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG) derzeit nicht bekannt. „Wir hören derzeit von zahlreichen Krankenhäusern, die Väter entweder ganz ausschließen oder nur garantiert symptomfreie Väter bei einer Geburt zulassen“, teilte ein DKG-Sprecher den Funke-Zeitungen mit.

Die Entscheidung über ein Kreißsaal-Verbot liege „eigenständig“ bei den Krankenhäusern. „So sollen Patienten und Mitarbeiter vor möglichen Ansteckungen von außen geschützt werden“, sagte der DKG-Sprecher. (dts)

 

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