Maite Kelly auf dem Oktoberfest.Foto: Goran Gajanin/dapd

Herrmann: Oktoberfest lässt sich nicht in Hochsicherheitszone verwandeln

Epoch Times25. Juli 2016 Aktualisiert: 25. Juli 2016 15:43
Bayerns Innenminister Joachim Herrmann verspricht nach den Gewalttaten in Bayern für das Oktoberfest eine starke Polizeipräsenz zum Schutz vor Terror: Gleichzeitig machte er deutlich, dass sich die Massenveranstaltung nicht in eine Hochsicherheitszone verwandeln wird.

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) verspricht nach den Gewalttaten in Bayern für das Oktoberfest eine starke Polizeipräsenz zum Schutz vor Terror: Gleichzeitig machte er im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin „Focus“ deutlich, dass sich die Massenveranstaltung nicht in eine Hochsicherheitszone verwandeln lwee4.

„Wir wollen auf jeden Fall den Charakter eines Volksfests erhalten. Es ist auch kaum möglich, jeden Besucher einer Leibesvisitation zu unterziehen wie auf dem Flughafen“, so der CSU-Politiker. „Auf jeden Fall wird die Polizei mit starken Kräften präsent sein“, sagte Herrmann.

„Wir sind uns bewusst, dass es auf dem Oktoberfest 1980– damals von Rechtsterroristen –den größten Terroranschlag in der Geschichte der Bundesrepublik gab. Wir sind also an diesem Ort besonders auf der Hut. Aber die Sicherheitsmaßnahmen werden so sein, dass sie die Fröhlichkeit der Festbesucher so wenig einschränken wie möglich.“

Der Innenminister präzisierte auch, wie er sich den möglichen Einsatz der Bundeswehr bei Terrorlagen vorstellt: „Es kann bei Terrorlagen sinnvoll sein, beispielsweise auf Kameradrohnen der Bundeswehr zurückzugreifen, um größere Areale zu überwachen. Allerdings überlegen wir eine Anschaffung solcher Drohnen auch bei der Polizei. Möglicherweise würden wir auch gepanzerte Fahrzeuge nutzen, – keine Kampfpanzer, aber gepanzerte Fahrzeuge – um Polizisten sicher vor Gewehrbeschuss zu transportieren.“ (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion