Herten: Einbrecher nach Messer-Angriff von Polizei erschossen

Von 20. Februar 2017 Aktualisiert: 20. Februar 2017 15:55
Am Sonntagabend erschoss die Polizei in Herten einen geduldeten tunesischen Migranten. Der 30-Jährige hatte als mutmaßlicher Einbrecher die alarmierten Beamten mit einem Messer angegriffen.

In Herten bei Recklinghausen kontrollierte die Polizei am Sonntagabend gegen 19.10 Uhr eine Wohnung im Erdgeschoss in der Kurt-Schumacher-Straße.

Die 72-jährige Bewohnerin hatte eine Person auf ihrem Balkon bemerkt, die dort eine Scheibe einschlug. Die alte Dame flüchtete aus der Wohnung zu einer Nachbarin und rief die Polizei.

Vor Ort erschossen die Beamten den mutmaßlichen Einbrecher. Die „Bild“ zitiert:

Der Mann kam mit einem Messer auf die beiden Beamten zu. Daraufhin zogen die Kollegen ihre Waffen, gaben mindestens einen Schuss ab. Bei dem Toten handelt es sich um einen 30-jährigen Asylbewerber mit Duldung aus Tunesien, wohnhaft in Herten.“

(Mirko Stein, Polizeisprecher)

 

Kürzlich sei es zu ähnlichen Fällen von Polizeischüssen in Berlin und Hamburg gekommen, so das Blatt weiter.

Am 31. Januar wurde in Berlin ein 25-jähriger, verwirrt wirkender Mann erschossen. Dieser drohte, mit einem Messer in der Hand, anderen Menschen Gewalt anzutun. Den Aufforderungen, das Messer aus der Hand zu legen, kam er nicht nach. Laut „Bild“ hätten die Polizisten die Situation als akute Bedrohung gesehen und den Mann erschossen.

Einen Tag später schoss in Hamburg ein Polizeibeamter auf einen angetrunkenen und aggressiven Mann aus Ghana (33). Der Beamte den mit einem Messer bewaffneten Mann mit drei Schüssen auf die Beine gestoppt. Der schwer verletzte Angreifer wurde in ein Krankenhaus gebracht und musste notoperiert werden.

Siehe auch:

Hamburger Polizei-Schüsse auf bewaffneten Afrikaner: Polizeipräsident zeigt Linken-Politiker Dolzer an – Wegen: „rassistisch motivierter Hinrichtung“

Verfahren eingestellt: Jäger erschoss 18-jährigen Flüchtling bei Einbruch

 

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