Hessenwahl: Wähler mit Migrationshintergrund wählten zu 14 Prozent AfD

Von 30. Oktober 2018 Aktualisiert: 30. Oktober 2018 14:53
Wie eine auf Umfragen beruhende Statistik von Infratest dimap zeigt, wählten bei der Hessenwahl überproportional viele Menschen mit Migrationshintergrund die AfD und die FDP.

Ganz anders als bei SPD und Grünen und auch bei der Union hatten AfD und FDP bei der Wahl in Hessen prozentual mehr Wähler mit Migrationshintergrund als ohne.

Ähnliches Wahlverhalten wie in den USA

Eine ähnliche Erfahrung mussten auch die Demokraten in den USA bei der letzten Präsidentschaftswahl in den USA machen: Nie zuvor haben so viele US-Amerikaner mit lateinamerikanischen Wurzeln sowie Schwarze einen Präsidentschaftskandidaten der Republikaner gewählt, wie nun den angeblich ausländerfeindlichen Trump.

Journalist Hugo Funke kommentiert das Ergebnis: „Ja, Migrationshintergrund ist ja nicht gleich Migrationshintergrund. Von den aus Osteuropa stammenden Wählern gehen sicher über 50% an die AfD.

Auch aufgeklärte und integrierte Türken sind der AfD nicht abgeneigt. Dennoch sind das interessante Zahlen, die so gar nicht zum massenmedialen Bild der fremdenfeindlichen AfD passen.“

Aufschlüsselung Wahlverhalten mit und ohne Migrationshintergrund:

CDU: ohne MH — 27 %        mit MH — 26 %

SPD: ohne MH — 20 %        mit MH — 17 %

Grüne: ohne MH — 20 %     mit MH — 17 %

AfD: ohne MH — 13 %          mit MH — 14 %

FDP: ohne MH — 8 %          mit MH — 10 %

Linke: ohne MH — 6 %        mit MH — 8 %

Zuerst erschienen bei Philosophia Perennis.

Zur Person: David Berger (Jg. 1968) war nach Promotion (Dr. phil.) und Habilitation (Dr. theol.) viele Jahre Professor im Vatikan. 2010 Outing: Es erscheint das zum Besteller werdende Buch Der heilige Schein über seine Arbeit im Vatikan als homosexueller Mann. Anschließend zwei Jahre Chefredakteur eines Homomagazins, Rauswurf wegen zu offener Islamkritk. Seit 2016 Blogger (philosophia-perennis) und freier Journalist (u.a. für die Die Zeit, Junge Freiheit, The European). Seine Bibliographie wissenschaftlicher Schriften umfasst ca. 1.000 Titel.

 

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