Nach Shitstorm: Kölner Türsteher und Frauenretter stellt klar, dass er nicht „fremdenfeindlich“ ist

Epoch Times13. Januar 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 23:26
Für die einen ein Held, für die anderen "fremdenfeindlich": Der Kölner Türsteher Ivan Jurcevic rettete an Silvester Frauen vor dem Sex-Mob an der Domplatte. Seine Youtube-Bericht der Nacht machte ihn berühmt. Weil ihm zwischenzeitlich vom Hotel Excelsior und ausländischen Facebook-Usern Fremdenfeindlichkeit vorgeworfen wurde, stellt er jetzt in zahlreichen Interviews klar: Seine Aussagen richteten sich gegen kriminelle Personen, die sich unter den Schutzbedürftigen verstecken. Er selbst ist gebürtiger Kroate.

"Im Laufe des Abends kamen immer wieder Frauen zu mir, die fragten, ob sie bei mir stehen bleiben könnten, damit ich auf sie aufpasse – ich wusste erst gar nicht, worum es geht“, berichtet der Sicherheitsmann Ivan Jurcevic. Mädchen standen zitternd vor mir: Bitte, bitte können wir bei Dir stehen bleiben, wir haben Angst vor denen, die verfolgen uns die ganze Zeit."

Ein Statement

In seinem ersten Video-Kommentar sprach der Sicherheitsmann zu einem Zeitpunkt, als alle noch pauschal von nordafrikanischen Männern sprachen schon das aus, was sich später als bittere Wahrheit herausstellen sollte: "Die Menschen die wir vor drei Monaten noch mit Teddybären und Wasserflaschen empfangen haben, haben angefangen auf den Dom zu schießen". 

Lange Zeit konnte Ivan Jurcevic Geschichten über aggressive Flüchtlinge nicht glauben: "Ich habe immer gedacht, diese ganzen Videos etc., das sind alles so rechte Publikationen von Pegida-Gruppen blablabla, nein Leute, das war wirklich echt", sagte er im Video [HIER]. Der Hoteldirektor des Excelsior, Henning Matthiesen, distanziert sich später von diesen Aussagen. Dies wurde von einem Zeitungsartikel fälschlicherweise als Kündigung aufgefasst. Die Aufregung war groß.

Shitstorm auf Facebook

Ein Shitstorm wegen der vermeintlichen Kündigung entlud sich auf der Facebook-Seite des Hotels und zwang das Management dazu, diese vorübergehend zu schließen. Klar wurde später, dass Jurcevic sebständiger Security ist und gar nicht gekündigt werden kann. Das Hotel arbeitet auch weiterhin mit der Booking Agentur zusammen, die den Auftrag an Ivan Jurcevic vermittelte.

Auch für Ivan Jurcevic ist die Situation unangenehm: "Herr Matthiesen war immer korrekt zu mir", sagte Kickboxweltmeister Jurcevic im Kölner Stadtanzeiger. "Es ist mir eine Herzensangelegenheit, das richtig zu stellen." Und weiter: "Ich stelle mich in dieser Sache vor Herrn Matthiesen. Sein Statement wurde falsch ausgelegt", so der Türsteher.

Doch auch über Ivan Jurcevic fällt die zumeist ausländische Facebook-Gemeinde her. Er habe Geld bekommen, um die Geschichte so zu erzählen und gegen Flüchtlinge zu hetzen, unterstellen ihm Posts.

Doch Ivan Jurcevic geht es weniger um die Herkunft der Täter sondern darum, dass so etwas nicht noch einmal passiert. Dass sich Kriminelle unter dem Schutzmantel der Flüchtlingshilfe verstecken und Frauen angrapschen und damit alle "integrierten" ausländischen Mitbürger in den Dreck ziehen. Deshalb gab er zahlreiche Interviews in nationalen und internationalen Medien. Hier ein Interview mit dem deutsch-ghanaischen Lifestyle-Reporter und Moderator Nana Domena. 

Der Hoteldirektor distanziert sich von "fremdenfeindlichen Aussagen"

Henning Matthiesen ist Hoteldirektor des Excelsior in Köln. Der KSTA zitierte seine Aussage zum Video-Statement: "Wir sind es seit vielen Jahren gewöhnt, dass zum Jahresübergang auch vor unserem Haus eine recht turbulente, ausgelassene und lebendige Stimmung herrscht. Was wir in diesem Jahr deutlich gespürt haben, ist, dass die Feierlaune eine andere Qualität besaß und ständig Gefahr lief, in unkontrollierte Aggression umzuschlagen. (…) Die Vorfälle in dieser Nacht sind nicht zu tolerieren und zu akzeptieren. (…) Allerdings distanzieren ich und mein Team uns von fremdenfeindlichen Aussagen, die aktuell im Internet kursieren von einem Mitarbeiter des externen Sicherheitsunternehmens. Es handelt sich hierbei nicht um einen Mitarbeiter des Excelsior Hotel Ernst."

"Explizit nicht distanziert habe man sich von der Hilfe, die Jurcevic vor Ort geleistet habe", schreibt der KSTA zu dem Statement des Hoteldirektors. Der habe dem Sicherheitspersonal sogar Anweisung gegeben, belästigte Frauen hereinzulassen. Damit dementierte das Hotel Gerüchte um einen Zeitungsartikel, dass der Sicherheitsmann deswegen entlassen wurde.

https://youtube.com/watch?v=bAkLaiakhpE

Immer mehr Opfer des Horror-Silvesters zeigen sich offen und gesprächsbereit. Die Zahl der Anzeigen in Köln liegt bei etwa 650, in Hamburg bei 150. Auch diese jungen Frauen aus Koblenz und Osnabrück schildert offen ihre Erlebnisse in Köln:

https://youtube.com/watch?v=eirC7HeIFuA

Update zum Artikel:

Kölner Türsteher berichtet: "Das war wie im Bürgerkrieg" (Video)

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