Joachim HerrmannFoto: über dts Nachrichtenagentur

Innenminister kritisieren Sirenen-Förderprogramm des Bundes

Epoch Times25. Juli 2021 Aktualisiert: 25. Juli 2021 18:24
Mehrere Innenminister kritisierten das neue Sirenenförderprogramm des Bundes. 

Bayerns Innenminister Joachim Herrmann (CSU) forderte deutlich mehr Geld für den Wiederaufbau eines engmaschigen Warnsystems. „Ich begrüße das Förderprogramm zur Aufstellung von Sirenen des Bundes, das aber noch deutlich aufgestockt werden sollte“, sagte er der „Welt am Sonntag“. Gerade nachts und bei drohenden Lebensgefahren sei ein durchdringender Sirenenwarnton nötig, um möglichst alle Bürger zu erreichen.

Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius (SPD) sieht den Bund „eindeutig in der Pflicht, dafür zu sorgen, dass ein bundesweit funktionierendes, flächendeckendes Warnsystem wieder installiert wird“. Eine Einmalzahlung von 90 Millionen Euro sei aber nur ein Bruchteil dessen, was wirklich gebraucht werde.

Angesichts der auch für das Wochenende angesagten Regenfälle überwachte das THW die Pegelstände in den Unwetterregionen. Im Südosten des Landes war das Unwetterpotenzial am Sonntag erhöht, wie der Deutsche Wetterdienst mitteilte. In Baden-Württemberg sorgten starke Regenfälle für Behinderungen. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion