Innenminister Saarland: „Wilde, unkontrollierte Migrantenströme ziehen durch Deutschland – Frauen werden beleidigt, die Aggressivität steigt“

Epoch Times29. September 2015 Aktualisiert: 29. September 2015 12:35
Das Flüchtlingschaos in Deutschland nimmt seinen Lauf. Niemand weiß mehr wieviele illegale Einwanderer sich in der Bundesrepublik aufhalten und täglich kommen mehr. Der Innenminister des Saarlands warnt: Die innere Sicherheit einiger Bundesländer ist in Gefahr.

Es herrscht ein Migrantenchaos in Deutschland und es scheint als würden die Top-Politiker des Landes tatenlos zusehen wie das Schicksal seinen Lauf nimmt.

Die Bundespolizei meldet erneut einen deutlichen Anstieg an Migranten in der Bundesrepublik. Wieviele es tatsächlich sind, ist nicht mehr zu erfassen. Allein am Montag zählte die Bundespolizei 5380 illegale Einwanderer, zitieren die Deutschen Wirtschafts Nachrichten einen Polizeisprecher. 

Am Sonntag registrierte die Polizei demnach 4160 und am Samstag 3600 Eingereiste. Das sind aber nur die offiziellen Zahlen. Wie viele Menschen aber insgesamt tagtäglich über die deutschen Grenzen wandern ist nicht bekannt. Behörden schätzen, dass die Dunkelziffer um das Dreifache höher sei, so "DWN". (Passend dazu: Grenzkontrollen wirkungslos: Täglich 10.000 Migranten und "Kapitulation des Rechtstaats")

Saarländischer Innenminister: "Es herrscht Chaos"

Es gibt Bundesländer, wo wegen des unüberschaubaren Zustroms von Asylanten, "Chaos" herrsche, sagte der saarländische Innenminister Klaus Bouillon in einer Rede vor dem Landtag. In einigen Bundesländern sei die innere Sicherheit bereits in Gefahr. 

"Die Innenminister wissen nicht, haben wir in Nordrhein-Westfalen 200.000 Menschen oder haben sie 250.000?," sagte Bouillon.

"Ungeordnete, wilde Asylströme ziehen durch Deutschland" die nicht mehr von den Behörden kontrolliert werden. "Diese Menschen machen was sie wollen," so der Innenminister weiter. Er fügte hinzu, die Lage noch im Griff zu haben, er wisse allerdings nicht wie lange noch. 

Bouillon holte weiter aus und sprach über die "Negativerfahrungen" die seine Betreuer in den Zeltlagern machen müssten und wie schwierig eine Integration der Migranten werde. 

In seiner Ansprache sagte der Politiker zu den Anwesenden: "Ich habe lange überlegt ob ich darüber reden soll. Aber zur Wahrheit gehört die ganze Wahrheit". 

"Kommen sie mal zu uns in Lager", sagt Bouillon. "Schauen sie mit welcher Anspruchsmentalität der eine oder andere seine Rechte formuliert. Hören sie mal zu, wie die Frauen beleidigt werden. Schauen sie mal wie man um die Lebensmittel kämpft, obwohl man nicht an der Reihe ist. Schauen sie mal wie Bänder zerrissen werden und Menschen weggedrängt werden. Wir haben auch leider Gottes Menschen, die sich nicht an die Gesetze halten."

Das Hauptproblem, was die Verletzung der Gesetze durch Migranten anginge, sei eine steigernde Aggressivität unter den Eingereisten. Außerdem herrsche oftmals eine Ablehnung gegenüber den Betreuern. Demnach würden sich die männlichen Einwanderer weigern, das Essen von den deutschen Helferinnen anzunehmen, da diese "unrein" seien, beschreibt Bouillon die Zustände im Lager. 

Zwischen Deutschland und Österreich gibt es ein Abkommen, die Migranten mit Zügen in die Bundesrepublik weiterzuschicken. Deshalb kommen täglich zwischen 2000 und 3000 Menschen mit Sonderzügen direkt aus Österreich in deutsche Aufnahme-Einrichtungen, berichten die "DWN" unter Berufung auf Insider-Quellen.

Die Asylanten werden ohne Pause, von Ungarn über Österreich nach Deutschland weitergeleitet. Personenkontrollen finden nicht statt. Erst in Deutschland sollen die Migranten registriert werden. Die Beamten sind maßlos überfordert, wodurch es unmöglich wird, eine unbekannte Anzahl der Eingereisten zu erfasst. (so)  

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