INSA: Grüne und Linkspartei legen zu – AfD und FDP verlieren

Epoch Times25. Februar 2020 Aktualisiert: 25. Februar 2020 7:19
Das Kanzleramt für die CDU ist nicht mehr sicher. Wenn die Union sich streitet, freuen sich die Grünen", sagte INSA-Chef Hermann Binkert der "Bild-Zeitung". Es gebe aktuell "eine Mehrheit jenseits der Union.

In der neuesten INSA-Umfrage haben die Grünen in der Wählergunst zugelegt. Laut der Erhebung des Meinungsforschungsinstituts für die „Bild-Zeitung“ (Dienstagsausgabe) gewinnen die Grünen im Vergleich zur Vorwoche eineinhalb Prozentpunkte hinzu und kommen nun auf 22 Prozent der Stimmen. Die Union liegt unverändert bei 26,5 Prozent und bleibt damit stärkste politische Kraft.

Die SPD kommt ebenfalls unverändert auf 14,5 Prozent der Stimmen. Die AfD verliert dagegen im Vergleich zur Vorwoche zwei Prozentpunkte und liegt nun bei 13 Prozent. Die Linkspartei kann um einen Prozentpunkt zulegen und kommt auf 10,5 Prozent der Stimmen. Die FDP verliert dagegen einen halben Prozentpunkt und liegt nun bei 7 Prozent.

Für eine der sonstigen Parteien würden sich 6,5 Prozent der Befragten entscheiden. Die Große Koalition aus Union und SPD bekäme laut INSA mit zusammen 41 Prozent weiterhin keine Mehrheit. Schwarz-Grün mit zusammen 48,5 Prozent und eine Deutschland-Koalition aus CDU/CSU, SPD und FDP mit zusammen 49 Prozent käme auf parlamentarische Mehrheiten.

Erstmals in dieser Legislaturperiode gibt es auch eine knappe parlamentarische Mehrheit für eine grün-rot-rotes Bündnis, das zusammen auf 47 Prozent käme. „Die AfD verliert nach dem rassistisch motivierten Anschlag in Hanau deutlich.

Die Zuwächse von Grünen und Linken führen dazu, dass es für Grün-Rot-Rot reichen würde“, sagte INSA-Chef Hermann Binkert der „Bild-Zeitung“. Es gebe aktuell „eine Mehrheit jenseits der Union.

Das Kanzleramt für die CDU ist nicht mehr sicher. Wenn die Union sich streitet, freuen sich die Grünen“, so Binkert weiter. Für die Erhebung befragte INSA im Auftrag der „Bild-Zeitung“ im Zeitraum vom 21. bis zum 24. Februar 2020 insgesamt 2.033 Personen. (dts)

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