Armin Laschet.Foto: Lukas Schulze/Getty Images

INSA: Union stabil – aber Laschet immer unbeliebter

Epoch Times1. August 2021 Aktualisiert: 1. August 2021 7:42

Wenn an diesem Sonntag gewählt würde, hätte kein Zweierbündnis eine Mehrheit. Im Sonntagstrend, den das Meinungsforschungsinstitut INSA wöchentlich für die „Bild am Sonntag“ erhebt, bleibt die Union stabil bei 27 Prozent und damit auf niedrigem Niveau. Auch SPD (17 Prozent), Grüne (18 Prozent), FDP (13 Prozent) und AfD (11 Prozent) halten ihre Werte aus der Vorwoche.

Die Linkspartei verliert einen Punkt und kommt auf 6 Prozent, die sonstigen Parteien würden in dieser Woche 8 Prozent (+1) wählen. Damit hätte weder die bestehende GroKo (44 Prozent), noch Schwarz-Grün (45 Prozent) eine Mehrheit im Bundestag. Rechnerisch und halbwegs auch politisch möglich wären eine Jamaika-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und FDP (58 Prozent), eine Deutschland-Koalition aus CDU/CSU, SPD und FDP (57 Prozent), eine Kenia-Koalition aus CDU/CSU, Grünen und SPD (62 Prozent) und eine Ampel-Koalition aus Grünen, SPD und FDP (48 Prozent).

In der Kanzler-Direktwahlfrage geht der Absturz von Unions-Kanzlerkandidat Armin Laschet (CDU) weiter. Ihn würden in dieser Woche nur noch 13 Prozent (-2) der Befragten direkt zum Kanzler wählen, das sind sieben Prozentpunkte weniger als noch vor zwei Wochen.

Profitiert hat SPD-Kandidat Olaf Scholz. Er legt in dieser Woche einen weiteren Punkt zu, kommt auf 22 Prozent und liegt damit nun 9 Prozentpunkte vor seinen Konkurrenten. Grünen-Kandidatin Annalena Baerbock verliert einen Punkt und kommt nun ebenfalls auf 13 Prozent. Ihre Werte haben sich damit innerhalb von drei Monaten (26 Prozent am 2. Mai) exakt halbiert. Für die „Bild am Sonntag“ hat das Meinungsforschungsinstitut INSA vom 26. bis zum 30. Juli 2021 insgesamt 1.196 Menschen befragt. (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion