Integration gescheitert: 16 Monate alter Sohn darf nicht mit Mutter zum muslimischen Frauenschwimmen

Epoch Times19. August 2019 Aktualisiert: 19. August 2019 16:11
Mobbing beim Frauenschwimmen. Die für Frauen mit Migrationshintergrund vorgehenen Schwimmzeiten sollten die Integration erleichtern. Nun wurde der Mutter eines Kleinkindes der Badespass verwehrt. Sie sollte ohne ihr Kind in die Schwimmhalle.

Mehtap Basol versteht die Welt nicht mehr. Die 34-jährige Mutter aus Gelsenkirchen wollte mit ihrem 16 Monate altem Sohn Kerem am Frauenschwimmen teilnehmen. Doch laut „Bild“ wies die Kassiererin im Schwimmbad die beiden ab. Männer? Die hätten donnerstags und samstags während des Frauenschwimmens nichts im Schwimmbad zu suchen. Das gelte auch für ganz kleine Männer wie Kerem.

Gegenüber „Bild am Sonntag“ berichtete die türkischstämmige Deutsche: „Die Kassiererin sagte: ‚Der Junge nicht!‘ Ich dachte erst, das wäre ein Witz! Aber es war ihr Ernst.“

Die 34-Jährige bemängelt, dass einige muslimische Schwimmerinnen die strikte Mann-Frau-Trennung befürworten:

Das kann man doch nicht mit dem Koran rechtfertigen. Ich bin selbst strenge Muslimin. Ich kenne meine Religion. Wie hohl im Kopf kann man sein? Wir leben doch im 21. Jahrhundert!“

Die Stadt rechtfertigte die Situation laut „Bild“ damit, dass das Schwimmen für 90 Frauen mit Migrationshintergrund organisiert würde, um sie besser zu integrieren. Anfangs hätten die Teilnehmerinnen ihre Söhne in unterschiedlichem Alter mitgebracht.

Einige Frauen fühlte sich dadurch belästigt. Darum verbot man 2005 generell männliche Beteiligung in der Frauenschwimmzeit. Eine Stadtsprecherin sagte: „Es gab seither keine Beschwerden. Die Regelung hat sich bewährt.“

Nun liegt eine Beschwerde vor, von Mehtap Baso. Die Rechtsanwaltsfachangestellte fordert von der Schwimmbad-Leitung:

Sie müsste dafür sorgen, dass nicht wir zu Hause bleiben müssen, sondern die Frauen, die sich an einem Kind stören!“

(sua)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN