Investitionsrückstand in deutschen Schulen auf 44,2 Milliarden Euro gewachsen

Epoch Times5. August 2020 Aktualisiert: 5. August 2020 17:14

Die kommunalen Investitionen in den Schulsektor sind zuletzt zwar gestiegen, werden dem hohen Bedarf aber nicht gerecht. Das ergab eine am Mittwoch veröffentlichte  Sonderauswertung des Kommunalpanels 2020 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW). Demnach beträgt der Investitionsrückstand nunmehr 44,2 Milliarden Euro. Obwohl die Kommunen zuletzt 9,8 Milliarden Euro in Schulen investieren wollten und damit doppelt so viel wie 2015, „halten ihre Investitionsplanungen mit den wachsenden Bedarfen nicht Schritt“.

Steigende Investitionsbedarfe ließen demnach den Investitionsrückstand bei den Schulen in Deutschland von 42,8 Milliarden Euro im Jahr 2018 auf zuletzt 44,2 Milliarden Euro wachsen. Schulen stellen aber auch den größten kommunalen Investitionsbereich mit 9,8 Milliarden Euro dar, wie die Sonderauswertung des KfW-Kommunalpanels 2020 weiter ergab.

Die Gründe für den steigenden Investitionsbedarf sind demnach neben einer regional ungleichen Entwicklung der Schülerzahlen vor allem zusätzliche Ausbaubedarfe durch gesetzliche Auflagen und steigende Standards. Auch notwendige Reparaturen an alten Gebäuden und begrenzte Kapazitäten in Bauwirtschaft und Verwaltung erschwerten es den Kommunen, neue Schulbauprojekte in Angriff zu nehmen.

Zusätzlich drohen sich den Angaben zufolge die finanziellen Spielräume der Kommunen durch die Corona-Krise zu verengen: Erwartet werden einbrechende Einnahmen bei gleichzeitig steigenden Ausgaben, so dass die Investitionsspielräume der kommunalen Haushalte stark eingeschränkt würden.

„Die Corona-Krise könnte eine traurige Zäsur in der positiven Entwicklung der kommunalen Investitionen im Schulsektor darstellen und für die Schulinfrastruktur zu einer lang anhaltenden Belastungsprobe werden“, erklärte die Chefvolkswirtin der KfW Bankengruppe, Fritzi Köhler-Geib. „Fehlende Finanzmittel sind ein Risiko für den notwendigen Schub bei der Digitalisierung der Schulen.“

Deshalb sei es so wichtig, die Planungs- und Investitionsfähigkeit der Kommunen in Zeiten von Corona zu stärken. „Das ist ein wichtiger Beitrag für eine gut funktionierende Schulinfrastruktur in Deutschland“, so Köhler-Geib. (afp)

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN

Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]