Islamistin bei „Anne Will“: Jetzt übt auch der NDR-Rundfunkrat Kritik an der Skandal-Sendung

Epoch Times3. Dezember 2016 Aktualisiert: 3. Dezember 2016 13:14
Die vollverschleierte Schweizerin Nora Illi in der ARD-Talkshow "Anne Will" sorgte für Empörung und viel Unmut. Zahlreiche Zuseher warfen der Moderatorin vor, dem radikalen Islam eine breite Plattform zu bieten. Jetzt übt auch der NDR-Rundfunkrat Kritik an der Sendung.

Der Auftritt der vollverschleierten Schweizer Muslimin Nora Illi in die ARD-Talkshow „Anne Will“ sorgte für Empörung und heftige Kritik.

Unter die Kritiker reiht sich nun auch der NDR-Rundfunkrat. Er hat die Einladung von Illi in die ARD-Talkshow deutlich kritisiert.

„Den von Frau Illi vertretenen extremen Positionen und auch einer Vollverschleierung hätte in der Gesprächssendung kein Forum gegeben werden müssen“, zitierte der Norddeutsche Rundfunk (NDR) am Freitagabend in Hamburg aus einem Beschluss des Rundfunkrats, berichtet die Deutsche Presseagentur (DPA).

„Der Rundfunkrat stimmt der nachträglichen Bewertung des NDR zu, dass eine deutlichere Einordnung des Vereins ‚Islamischer Zentralrat Schweiz‘ erforderlich gewesen wäre.“

Die Islamistin Nora Illi trat am 6. November bei Anne Will auf. Zahlreiche Zuschauer beschwerten sich, die Moderatorin würde dem radikalen Islam eine breite Plattform bieten. In der Sendung ging es insbesondere um die Frage, warum sich junge Muslime radikalisieren.

Laut DPA erklärte der Rundfunkrat in einer Mitteilung, dass nach ausführlicher Diskussion unter Beteiligung von Anne Will, die Sendung aber nicht gegen die Grundsätze der Programmgestaltung des NDR-Staatsvertrags verstoßen habe. (so)

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