Ist Heiko Schrang wegen der GEZ-Gebühren schon im Knast?

Epoch Times6. Juni 2016 Aktualisiert: 7. Juli 2016 23:24
Dem Buchautor Heiko Schrang wurde wegen seiner Weigerung, den Rundfunkbeitrag von 221,82 Euro zu zahlen, ab 1. Juni Erzwingungshaft angedroht. Vor zwei Wochen sorgte die Schlagzeile über den bevorstehenden Knast für mediale Aufmerksamkeit

Heute meldete sich Heiko Schrang – noch immer in Freiheit – auf seiner Website und auf Facebook bei seiner wachsenden Zahl von Fans und Unterstützern zurück mit der Nachricht, er wäre noch frei: „Da die Frist bereits verstrichen ist, haben uns unzählige Unterstützer-Mails erreicht, die nachfragten, wie der Fall weitergeht und ob Herr Schrang sich bereits im Gefängnis aufhält. Die gute Nachricht vorab: Wie ihr den aktuellen Bildern entnehmen könnt, ist er frei.“

Die Behörden haben Schrang laut seiner Mitteilung eine letzte Frist zur Zahlung bis zum 10. Juni eingeräumt, andernfalls würden die angedrohten Maßnahmen vollzogen werden, da er 221,82 Euro als Beitrag für die öffentlich-rechtlichen Sender nicht gezahlt hat. (EPOCH TIMES zum Thema am 21. Mai)

Star der Rundfunkverweigerer-Szene Olaf Kretschmann

Aufgrund des Bekanntheitsgrades von Heiko Schrang in den alternativen Medien haben sich unzählige Menschen gefunden, die seinen Weg unterstützen. Allen voran der Star der Rundfunkverweigerer-Szene, Olaf Kretschmann, der gerade dabei ist, eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht vorzubereiten.

Am letzten Wochenende trafen sich die beiden, erörterten die Lage und stellten fest, dass sie auf einer Wellenlänge sind. Gemeinsam werden sie in den nächsten Wochen einen Fahrplan vorlegen, den jeder Bürger sofort umsetzen kann, um sich gegen die Zwangsabgabe zu wehren.

Heiko Schrang schätzt, dass diese Kooperation noch mehr Menschen dazu ermutigen wird, zivilen Ungehorsam gegen die Zwangsabgabe zu leisten. Den bereits geschätzten 4,5 Millionen Beitragsverweigerern werden nach seiner Meinung zukünftig noch mehr Menschen folgen.

Er schließt seinen Bericht mit dem Aufruf: „Bis wir euch demnächst über die weiteren Schritte informieren: Lasst endlich euren Fernseher aus und stellt ihn auf die Straße!“

Wir werden den Fall weiter verfolgen. (rls)

Quelle: www.macht-steuert-wissen.de

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