Ein Teil der ehemaligen, aus der Zeit des Kalten Krieges stammenden befestigten Grenze zwischen Ostdeutschland und Westdeutschland, einschließlich einer Mauer, Anti-Fahrzeugblockaden und eines Wachturms. Zu den Befestigungen gehörten Wachtürme, bewaffnete Patrouillen mit dem Befehl, Menschen zu erschießen, die versuchen zu fliehen, Anti-Fahrzeug-Fallen, ein Innenzaun und eine Außenmauer.Foto: Sean Gallup/Getty Images

Bundesbeauftragter für die Stasi-Unterlagen: Aufarbeitung der SED-Diktatur ist gesamtdeutsche Aufgabe

Epoch Times9. November 2020 Aktualisiert: 9. November 2020 10:38

Der Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Roland Jahn, hat angesichts des Falls der Mauer vor 31 Jahren deutlich gemacht, dass die Aufarbeitung der DDR-Diktatur eine gesamtdeutsche Aufgabe ist. „Die Aufarbeitung der SED-Diktatur ist eine gesamtdeutsche Angelegenheit“, sagte er.

Deshalb ist sie auch in Westdeutschland wichtig. Ein Grund dafür ist, dass vor und nach dem Fall der Mauer Millionen Menschen von Ost nach Westen gezogen sind: Übersiedler, Flüchtlinge, frei gekaufte Häftlinge. Diejenigen unter ihnen, die Opfer waren, sollten daher überall Ansprechpartner haben, nicht nur im Osten.“

Jahn fügte hinzu: „Außerdem kann man durch die Aufarbeitung der Vergangenheit die Sinne schärfen für die Gegenwart und für die Grundrechte. Wenn Menschen behaupten, man könne heute nicht mehr alles sagen, dann können wir ihnen anhand der DDR-Geschichte den Unterschied zwischen Demokratie und Diktatur erläutern. Wir dürfen uns nicht nur am Leid der Vergangenheit festhalten. Es geht um eine Brücke in die Zukunft.“

Der Sprecher des Niedersächsischen Netzwerkes für SED- und Stasiopfer, der frühere CDU-Bundestagsabgeordnete Hartmut Büttner, forderte unbürokratische Hilfen für Opfer. „Die Betroffenen werden immer älter“, sagte er dem RND.

Nicht wenige hätten bis heute materielle Sorgen, aber „keine Zeit mehr, auf Gesetzesänderungen zu warten“. Manch einer sterbe darüber hinweg. Nötig sei ein Sonderfonds für Einzelfälle. Allein aus Niedersachsen haben zwischen 1991 und 2019 rund 61.000 Menschen laut Stasi-Unterlagenbehörde einen Antrag auf Akteneinsicht gestellt. (dts)



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