Erfolg bei den Fahndungen
Jahresbericht der Bundespolizei: Viele Großeinsätze und weniger Straftaten
Der größte Einsatz der Bundespolizei 2024 war die Fußball-WM. Insgesamt gab es über 641.000 Straftaten. Die Fahndungserfolge nahmen zu, so heißt es im neu erschienenen Jahresbericht.

Die Bundespolizei ist für die Sicherung von Bahnhöfen, Flughäfen und Grenzen zuständig.
Foto: Christoph Reichwein/dpa
Fußball-Europameisterschaft, Olympische Spiele und verstärkte Binnengrenzkontrollen: Die Bundespolizei hat im vergangenen Jahr laut ihrem am Montag veröffentlichten Jahresbericht 2024 gleich mehrere Großeinsätze bewältigt.
Allein bei der Fußball-EM waren laut Behördenchef Dieter Romann „bis zu 22.000 Kräfte gleichzeitig im Einsatz – an Bahnhöfen, Grenzen und den Austragungsorten“. Damit handele es sich um den größten Einsatz in der Geschichte der Bundespolizei, die als BGS im Jahr 1951 gegründet wurde.
Rückgang der Straftaten um 19 Prozent
Laut den im Jahresbericht veröffentlichten Zahlen stellte die Bundespolizei im vergangenen Jahr insgesamt 641.613 Straftaten fest, was einen Rückgang um fast 19 Prozent zu 2023 darstellt.
Die Fälle von Gewalt-, Sexual- und Eigentumsdelikten stiegen. Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz sanken dem Bericht zufolge deutlich im Vergleich zum Vorjahr. So wurden im vergangenen Jahr 83.572 Fälle von unerlaubter Einreise registriert – rund 34 Prozent weniger als 2023.
Demgegenüber stehen Fahndungserfolge: 285.681 gesuchte Personen wurden im Lauf des vergangenen Jahres festgenommen, was ein Plus von 21 Prozent darstellt.
Die Zahlen der Bundespolizei bilden nur einen Teil der polizeilich erfassten Taten in Deutschland ab. Sie ist für die Sicherung von Bahnhöfen, Flughäfen und Grenzen zuständig. (afp/red)
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