FDP-Logo auf Schlüsselanhängern.Foto: Steffi Loos/Getty Images

Jens Teutrine neuer Chef der Jungen Liberalen – FDP soll 2021 Teil der Bundesregierung werden

Epoch Times29. August 2020 Aktualisiert: 29. August 2020 15:20

Jens Teutrine ist neuer Vorsitzender der Jungen Liberalen (Julis). Er erhielt am Samstag auf dem Bundeskongress in Bielefeld 91 Prozent der Stimmen, wie die Julis mitteilten. Der 26-Jährige folgt auf Ria Schröder, die sich nach zwei Jahren an der Juli-Spitze gegen eine erneute Kandidatur entschieden hatte. Teutrine studiert Philosophie und Sozialwissenschaften und ist Juli-Landesvorsitzender in Nordrhein-Westfalen.

Teutrine sagte in Bielefeld, er wolle dafür sorgen, dass die FDP nach der Bundestagswahl 2021 Teil der Bundesregierung wird. „Chancen hängen leider viel zu häufig noch vom sozialen Hintergrund ab“, so der neue Juli-Vorsitzende. Statt ständigen Rentenerhöhungen müsse ein elternunabhängiges Bafög, ein „Kinderchancengeld“ gegen Kinderarmut sowie die Absenkung des Wahlalters auf 16 Jahren beschlossen werden. „Dafür wollen wir Junge Liberale als Teil einer FDP-Regierungsbeteiligung sorgen“, so Teutrine.

In seinem Bewerbungsschreiben hatte er kritisiert, der Erneuerungsprozess der FDP habe seit dem Wiedereinzug in den Bundestag 2017 „an Tempo verloren“ und stagniere derzeit sogar. Er forderte „moderne Strukturen auch in den vielen Untergliederungen, sowohl thematische als auch personelle Verbreiterung und digitale Parteiangebote“.

Wegen der Corona-Pandemie fiel der Juli-Bundeskongress deutlich kleiner und kürzer aus als üblich. Auf inhaltliche Debatten wurde verzichtet – es standen ausschließlich Wahlen und Satzungsänderungen auf dem Programm.

Die FDP, die bei der Bundestagswahl vor drei Jahren 10,7 Prozent geholt hatte, liegt in aktuellen Umfragen bei fünf bis sieben Prozent. Parteichef Christian Lindner will beim Parteitag Mitte September Generalsekretärin Linda Teuteberg vorzeitig ablösen und durch den rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Volker Wissing ersetzen. (afp)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Unsere Buchempfehlung

Alle Völker der Welt kennen den Teufel aus ihren Geschichten und Legenden, Traditionen und Religionen. Auch in der modernen Zeit führt er – verborgen oder offen – auf jedem erdenklichen Gebiet seinen Kampf gegen die Menschheit: Religion, Familie, Politik, Wirtschaft, Finanzen, Militär, Bildung, Kunst, Kultur, Medien, Unterhaltung, soziale Angelegenheiten und internationale Beziehungen.

Er verdirbt die Jugend und formt sich eine neue, noch leichter beeinflussbare Generation. Er fördert Massenbewegungen, Aufstände und Revolutionen, destabilisiert Länder und führt sie in Krisen. Er heftet sich - einer zehrenden Krankheit gleich - an die staatlichen Organe und die Gesellschaft und verschwendet ihre Ressourcen für seine Zwecke.

In ihrer Verzweiflung greifen die Menschen dann zum erstbesten „Retter“, der im Mantel bestimmter Ideologien erscheint, wie Kommunismus und Sozialismus, Liberalismus und Feminismus, bis hin zur Globalisierungsbewegung. Grenzenloses Glück und Freiheit für alle werden versprochen. Der Köder ist allzu verlockend. Doch der Weg führt in die Dunkelheit und die Falle ist bereits aufgestellt. Hier mehr zum Buch.

Jetzt bestellen - Das dreibändige Buch ist sofort erhältlich zum Sonderpreis von 50,50 Euro im Epoch Times Online Shop

Das dreibändige Buch „Wie der Teufel die Welt beherrscht“ untersucht auf insgesamt 1008 Seiten historische Trends und die Entwicklung von Jahrhunderten aus einer neuen Perspektive. Es analysiert, wie der Teufel unsere Welt in verschiedenen Masken und mit raffinierten Mitteln besetzt und manipuliert hat.

Gebundenes Buch: Alle 3 Bände für 50,50 Euro (kostenloser Versand innerhalb Deutschlands); Hörbuch und E-Book: 43,- Euro.

Weitere Bestellmöglichkeiten: Bei Amazon oder direkt beim Verlag der Epoch Times – Tel.: +49 (0)30 26395312, E-Mail: [email protected]

Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion