Jürgen Fritz und die Grünen: Ein Landesminister, womöglich sogar in einem Schlüsselressort, ist kein Schülersprecher

Von 14. October 2018 Aktualisiert: 14. Oktober 2018 10:04
"Das geistige Niveau einer Schülersprecherin, aber Spitzenkandidatin bei einer Landtagswahl, geht das?" Das fragt Jürgen Fritz in seinem Aktikel zu den Grünen und Katharina Schulze. "Was ihr, liebe Bayern machen werdet, geht mich als Nichtbayer im Grunde nichts an. Ob ihr die Grünen und Katharina Schulze wählt, ist eure Angelegenheit. Doch blamiert die Bundesrepublik nicht ..."

„Bei den Grünen schon“, werden Millionen von Menschen geneigt sein, die oben formulierte Frage zu beantworten. Der Niedergang von Denkvermögen, Bildung, Ehrlichkeit, Moralität und gesunder Selbsteinschätzung ist seit Jahrzehnten zu beobachten im ehemaligen Land der Dichter und Denker, doch scheint dieser stets neue Tiefen zu erreichen und nicht wenige haben den Eindruck, gerade wird mit Katharina Schulze, die allen Ernstes als Spitzenkandidatin für Die Grünen antritt bei der bayerischen Landtagswahl, ein neuer solcher Tiefpunkt erreicht, zumal Die Grünen zweitstärkste Partei werden dürften und eventuell sogar den Ministerpräsidenten stellen könnten. Doch sehen und hören Sie bitte selbst. Diese Bilder sollte jeder gesehen, diesen Auftritt jeder gehört haben.

Ein Landesminister, womöglich sogar in einem Schlüsselressort, ist kein Schülersprecher

Zunächst eine Bemerkung vorab. Kein Mensch kann etwas dafür, mit welchen Gaben, seien es geistige, körperliche oder sonstige, die Natur ihn ausgestattet hat. Niemand hat sich das selbst ausgesucht. Und auch wenn man zum Beispiel im Geistigen weniger intensiv beschenkt wurde, kann man ein netter Kerl werden, der sich positiv in die Gesellschaft einbringt und der sein eigenes Leben anständig führt. Fast jeder kann ein guter Freund für andere sein, ein guter Partner, eine gute Mutter oder ein guter Vater, sich zumindest darum bemühen, und fast jeder kann einen ordentlichen Beruf erlernen. Man kann zum Beispiel Handwerker werden und seine Kunden saubere Arbeit abliefern, man kann einen anderen Ausbildungsberuf erlernen, vielleicht sogar ein eher einfaches Studium irgendwie überstehen und dann seine Arbeit ordentlich machen.

Ja, man kann sich auch politisch engagieren, zum Beispiel Plakate kleben oder an einem Stand in der Fußgängerzone mit den Bürgern das Gespräch suchen, sich für eine gute Sache engagieren usw. usf. Etwas anderes aber ist es, wenn man als Spitzenkandidat für eine Partei in einer Landtagswahl antritt, zumal wenn es sich um eine solche handelt, die mit Sicherheit ins Parlament einziehen und sogar zweitstärkste Partei wird, und Minister einer Landesregierung, womöglich sogar in einem Schlüsselressort werden möchte. Da sollten dann schon, ich denke, da sind wir uns alle einig, bestimmte Qualifikationen vorhanden sein, die deutlich über dem Durchschnitt liegen.

Eine Frage der gesunden Selbsteinschätzung und des Verantwortungsbewusstseins

Nun kann man Menschen, die in ihren geistigen Gaben wenig gut bestückt wurden, manchmal relativ leicht mit bestimmte Phrasen, die tausendfach wiederholt und eingehämmert werden, so ausstatten, dass sie diese quasi wie ein kleines Äffchen oder ein Papagei auf Kommando nur so abspulen, dass man mit den Ohren schlackert. In einem Zirkus würden solch kleine Kunststücken sicherlich mit großen Beifall bedacht werden. Zu Recht!

Mit solchen kleinen Kunststückchen nimmt es aber schnell ein Ende, wenn eine derart Präparierte Rede und Antwort stehen, konkrete Fragen beantworten oder gar wichtige Entscheidungen fällen muss, die zudem für sehr viele Menschen Auswirkungen haben. Die meisten von uns würden sich wünschen, dass man so etwas jemand anders überlässt, der mehr kann als nur Phrasen auswendig lernen und auf Kommando abspulen und aufsagen.

Das Ganze hat wohl auch mit Verantwortungsbewusstsein und gesunder Selbsteinschätzung zu tun, die aber nicht allen gegeben ist. Manche perfekt Dressierte und Präparierte neigen wohl dazu, sich selbst extrem zu überschätzen, vielleicht weil sie immer so viel Applaus für ihre Kunststückchen erhalten.

Eine mögliche Blamage für die gesamte Bundesrepublik

In solchen Fällen liegt es dann wohl an anderen, es nicht zuzulassen, dass solch kleine Zirkusattraktionen in Positionen gelangen, wo sie äußerst weitreichende Entscheidungen für viele Millionen Menschen treffen können.

Was ihr, liebe Bayern, am morgigen Sonntag machen werdet, geht mich als Nichtbayer im Grunde nichts an. Ob ihr eine solche Partei wählt oder nicht, die jemand wie Katharina Schulze als ihre Spitzenkandidatin ins Rennen schickt, ist eure Angelegenheit. Gleichwohl könnte hier morgen ein Ergebnis zustande kommen, welches im Grunde die ganze Bundesrepublik blamiert und das weit über Bayern und auch weit über die Landesgrenzen hinaus. Ich möchte Sie nur bitten, das zu bedenken. Mehr nicht.

Mit freundlicher Genehmigung von Jürgen Fritz.

Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

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