Jürgen Fritz: Wie die linken Demokratie- und Menschenrechtsfeinde jeglichen offenen Diskurs zunichtemachen

Von 18. January 2018 Aktualisiert: 18. Januar 2018 13:09
Die Grünen, die bei der Bundestagswahl deutlich schwächer abschnitten als die AfD – diese bekam fast 42 Prozent mehr Stimmen als jene – wurden 25 mal so häufig in Talkshows eingeladen wie die AfD. Ein Gastbeitrag von Jürgen Fritz.

Dass die demokratie- und menschenrechtsfeindlichen Kräfte längst alle Schlüsselfelder der Gesellschaft durchdrungen haben und diese weitgehend beherrschen, allen voran die Hochschulen, die Schulen, die Kindergärten, natürlich die politische Bühne, die Massen- und Leitmedien, die Kirchen, die Gewerkschaften usw., ist evident, und das merken zum Glück immer mehr Menschen in unserem Land. Wie eklatant und extrem dies praktiziert wird, ist dann aber doch selbst für den Aufgeklärten und Aufmerksamen nicht wenig überraschend, wenn er es so deutlich vor Augen geführt bekommt.

Petr Bystron, der bisherige Vorsitzende des AfD-Landesverbandes Bayern und seit der Bundestagswahl AfD-Bundestagsabgeordnete, hat mehr als interessante Daten und Fakten recherchiert und sie graphisch aufbereitet. Das Ergebnis: unfassbar!

In den politischen TV-Talkshows in ARD und ZDF, die von den Zwangsgebühren aller Bürger finanziert werden (!), wurden seit der Bundestagswahl am 24. September in 31 Sendungen bei Anne Will (6), Maybrit Illner (9), hartaberfair (9) und Maischberger (7) folgende Talkgäste eingeladen:

  • 38 Journalisten (wie viele AfD-nahe wohl darunter?)
  • 30 CDU/CSU-Politiker
  • 26 Bürger bzw. „Experten“ (ob auch nur ein AfD-affiner dabei war?)
  • 25 Grüne
  • 19 FDP-ler
  • 17 SPD-ler
  • 7 Linke
  • 5 Schauspieler (was für welche wohl?) und
  • 1 AfD-Politiker

Die Grünen, die bei der Bundestagswahl deutlich schwächer abschnitten als die AfD – diese bekam fast 42 Prozent mehr Stimmen als jene – wurden 25 mal so häufig eingeladen wie die AfD. 25 mal! Auch FPD-Politiker wurden 19 mal so oft eingeladen, obschon auch die FDP vom Wähler deutlich weniger Stimmen erhielt. Was wir hier sehen, ist eine völlige Verzerrung der Wählerpräferenzen.

AfD in Talkshows (2)

(c) Petr Bystron, AfD

In Wahrheit beträgt das Verhältnis wohl 167 (+ 31 Moderatoren) : 1

Wenn wir nun noch bedenken, dass die Bürger und „Experten“ sowie die Schauspieler in aller Regel, wenn nicht sogar ausschließlich ebenfalls dem Lager des Altparteienkartells zugehörig waren, dann erkennen wir, wie das Verhältnis in Wahrheit sogar noch viel extremer ist. So wurde beispielsweise nicht in einer der oben genannten 31 politischen TV-Talkshos, aber in den ARD-Tagesthemen, als es vor einigen Tagen um den Mord an der 15-jährigen Mia in Kandel durch die Hand eines afghanischen „Flüchtlings“ ging, der Sozialpsychologe Andreas Zick zugeschaltet und als Experte befragt.

Zick aber ist Stiftungsrat (Vorsitzender) der von nicht wenigen als linksextremistisch angesehenen Amadeu Antonio Stiftung und Autor von Büchern in Kooperation mit der extrem SPD-nahen Friedrich-Ebert-Stiftung. Die SPD wiederum hat sich nach meinem Dafürhalten längst zur gefährlichsten inneren Feindin des Rechtsstaates, der Demokratie, der Menschenrechte und des eigenen Volkes entwickelt. Denken Sie nur an Heiko Maas und seine Bekämpfung des Grund- und Menschenrechts auf Redefreiheit (Recht auf freie Meinungsäußerung nach Art. 5 GG) – aber nicht nur ihn.

Ähnliches dürfte für die meisten ins TV eingeladenen Bürger und wohl alle fünf Schauspieler gelten. Und – was dann besonders zu Buche schlägt – die Moderatoren, deren Aufgabe es eigentlich wäre, so neutral wie möglich die Gespräche zu führen, sind ebenfalls durch die Bank dem linken bzw. genauer: dem linksextremen Lager zuzurechnen. Denn eine echte politische Mitte, die für einen offenen und ehrlichen Dialog, für Diskurs und Demokratie steht, die gibt es schon lange nicht mehr. Oder glauben Sie allen ernstes, einer dieser TV-Sender, die wie gesagt von allen Bürgern per Zwang finanziert werden, würde einen AfD-nahen Journalisten einstellen und in so eine Position kommen lassen?

Eine gelenkte Scheindemokratie und betreutes „Denken“

Als Exempel können wir die Diskussion um die Massenimmigration nach Deutschland betrachten. Rein logisch gibt es hier fünf Positionen, die Sie hier beschrieben finden. Diskutiert werden aber nicht diese fünf Positionen, sondern nur zwei davon und das wiederum im Verhältnis von ca. vier zu eins. Vier Diskutanten vertreten in fast allen „Diskussionen“ Position 1, einer Position 2, wenn überhaupt, während Position 3, 4 und 5 von keinem einzigen am Tische auch nur dargestellt, geschweige denn hierfür argumentiert wird. Und dabei sind die Argumente für diese gar nicht mal erwähnten Positionen 3, 4 und 5 die weit stärkeren als die für 1 und 2.

Mit einer echten Demokratie hat all das relativ wenig zu tun, da dem Souverän, der dann letztlich über seine Wahl indirekt entscheiden soll, nicht einmal alle relevanten Positionen aufgezeigt werden. Von den Fakten, Tatsachen, Zusammenhängen und Argumenten haben wir dabei noch gar nicht gesprochen.

Was zu einer echten Demokratie gehören würde, hat Hartmut Krauss, der Vorsitzende der Gesellschaft für wissenschaftliche Aufklärung und Menschenrechte, hier wunderbar beschrieben. Womit wir es in Wahrheit zu tun haben, ist eine gelenkte Scheindemokratie inklusive betreutem „Denken“. Die tatsächliche Macht wird ausgeübt von a) einem Kartell aus linksextremen Kräften im eigenen Lande, die sich mit b) deutschem und c) islamischem Großkapital verbündet haben, welches wiederum d) die Massenmedien weitgehend unter Kontrolle hat, e) außerdem von der EU, die wiederum ganz eng mit f) der OIC (Organisation für islamische Zusammenarbeit) verbandelt ist, welche bestrebt ist, immer mehr g) ultrarechte Immigranten in unseren Kontinent einzuschleusen mit einem Schwerpunkt auf Deutschland, die dann über eine latente Hintergrundgewalt, aber auch massive konkretisierte solche die Anpassung der deutschen Bevölkerung über permanente Einschüchterung erzwingen.

Und damit all dies der breiten Masse verborgen bleibt, wird wie folgt agiert, siehe das Zitat von Noam Chomsky, von dem man halten kann, was man will, der aber einige strukturelle Zusammenhänge richtig erkannt und exzellent herausgearbeitet hat:

„Der schlaueste Weg, Menschen passiv und gehorsam zu halten, ist, das Spektrum an akzeptabler Meinung streng zu beschränken, aber eine sehr lebhafte Debatte innerhalb dieses Spektrums zu ermöglichen – sogar die kritischeren und die Ansichten der Dissidenten zu fördern. Das gibt den Menschen ein Gefühl, dass es ein freies Denken gibt, während die Voraussetzungen des Systems durch die Grenzen der Diskussion gestärkt werden.“

Der Artikel erschien zuerst auf Jürgen Fritz-Blog. Dieser Beitrag stellt ausschließlich die Meinung des Verfassers dar. Er muss nicht zwangsläufig die Meinung des Verlags oder die Meinung anderer Autoren dieser Seiten wiedergeben.

Siehe auch:

Gefahr für Meinungsfreiheit? – Politisches Spektrum der Akademiker liegt zu neunzig Prozent links

Das Unwort „betreuen“ oder – Wie aus der Entmündigung die Betreuung wurde

Die 45 Ziele des Kommunismus zur Errichtung der Weltherrschaft: Schulen, Medien, Kirche, TV, Kunst… kontrollieren – und die UN fördern

Chinesischer Menschenrechtsanwalt befreit sich vom Fluch der Kommunistischen Partei

Nik Grump: Linke warnen vor „National-Sozialisten” – also quasi vor sich selbst

Das Dilemma der Linken: Führt die grenzenlose Ausweitung des Sozialprinzips in den Abgrund?

US-Doku: „Agenda 2: Die Meister der Täuschung“ – Ein „Trojanisches Pferd“ untergräbt die Freiheit

Mögen Sie unsere Artikel?
Unterstützen Sie EPOCH TIMES
HIER SPENDEN
Themen
Newsticker