Angela MerkelFoto: über dts Nachrichtenagentur

Kanzlerfotograf Müller bezeichnet Merkel als „unglaublichen Kontrollfreak“

Epoch Times8. September 2017 Aktualisiert: 8. September 2017 18:30
Der Kanzlerfotograf Konrad R. Müller hält Frau Merkel "unglaublichen Kontrollfreak". Der 77-Jährige porträtierte alle Kanzler der Bundesrepublik, er sagt: "Ich habe sie als Kanzlerin zweimal fotografiert, jeweils fünf Minuten. Beide Male waren furchtbar."

Der Fotograf Konrad R. Müller hält Kanzlerin Angela Merkel für einen „unglaublichen Kontrollfreak“. Der 77-Jährige, der alle Kanzler der Bundesrepublik porträtiert hat, sagt in der aktuellen Ausgabe des „Spiegel“: „Ich habe sie als Kanzlerin zweimal fotografiert, jeweils fünf Minuten. Beide Male waren furchtbar.“

Einmal habe es einen mehrstündigen Disput über das Motiv gegeben, erinnert sich Müller. Bei keinem anderen Kanzler habe er ähnliche Erfahrungen gemacht. Helmut Kohl habe ihm vertraut. Willy Brandt sei es egal gewesen, dass er fotografiert wurde.

Helmut Schmidt habe Fotografen zwar verachtet, sie aber gewähren lassen. „Den Wunsch, nur zu bestimmten Zeiten ein bestimmtes kontrolliertes Bild von sich zu zeigen, hatte nur Frau Merkel“, sagt Müller im „Spiegel“.

Müller kritisierte auch die starke Bearbeitung von Bildern auf Wahlplakaten: „Sie wissen doch, wie Frau Merkel in Wirklichkeit aussieht, die Bundeskanzlerin ist bei jedem, der einen Fernseher hat, jeden Tag zu Gast. Und dann ist Wahl, und plötzlich sieht man so ein Plakat. Das ist lächerlich.“ (dts)



Gerne können Sie EPOCH TIMES auch durch Ihre Spende unterstützen:

Jetzt spenden!


Kommentare
Liebe Leser,

vielen Dank, dass Sie unseren Kommentar-Bereich nutzen.

Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen, Schimpfworte, aggressive Formulierungen und Werbe-Links. Solche Kommentare werden wir nicht veröffentlichen. Viele Kommentare waren bisher schon anregend und auf die Themen bezogen. Wir bitten Sie um eine Qualität, die den Artikeln entspricht, so haben wir alle etwas davon.

Da wir die juristische Verantwortung für jeden veröffentlichten Kommentar tragen müssen, geben wir Kommentare erst nach einer Prüfung frei. Je nach Aufkommen kann es deswegen zu zeitlichen Verzögerungen kommen.

Die Kommentarfunktion wird immer weiter entwickelt. Wir freuen uns über Ihr konstruktives Feedback, sollten Sie zusätzliche Funktionalitäten wünschen an [email protected]


Ihre Epoch Times - Redaktion