Landrat Dreier droht – „Schicke Flüchtlinge mit Bus zum Kanzleramt“

Epoch Times2. November 2015 Aktualisiert: 2. November 2015 19:43
Landrat Peter Dreier droht Angela Merkel die Flüchtlinge mit Bussen nach Berlin zu schicken. Die Kanzlerin siehts gelassen.

Der Landshuter Landrat Peter Dreier (Freie Wähler) drohte der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) nun damit, die Flüchtlinge in Bussen weiter zum Kanzleramt zu schicken. 

Sollte die Krise andauern und noch mehr Menschen in seinen Landkreis kommen, würde er diese nach Berlin weiter verfrachten. 

"Wenn Deutschland eine Million Flüchtlinge aufnimmt, entfallen rechnerisch auf meinen Landkreis 1.800. Die nehme ich auf, alle weiteren schicke ich per Bus weiter nach Berlin zum Kanzleramt", sagte er zur Kanzlerin, berichtet die "Welt am Sonntag". 

Der Landrat sagte auch, dass der innere Frieden in seiner Region bereits in Gefahr sei. 

Merkel habe dem zugestimmt, sie sehe dies auch so, berichtet Dreier der "Welt". Deshalb, so die Kanzlerin, würde sie hart an einer Lösung arbeiten. Dabei hoffe sie vor allem auf die Zusammenarbeit mit der Türkei und der EU.

Von ihrem Slogan: "Wir schaffen das!", wich die Kanzlerin im Gespräch mit dem Landrat, zu: "Wir schaffen das nur gemeinsam mit der EU!", ab. 

Sein Vorhaben, die Flüchtlinge mit Bussen nach Berlin zu schicken, kündigte Dreier der Kanzlerin in einem Brief an. Daraufhin rief Merkel den Landrat an und sagte: "Wenn Sie Busse zu mir schicken, müsste ich die eigentlich nach Griechenland zurückschicken. Aber von dort laufen die Flüchtlinge dann wieder zu Ihnen." (so) 

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