Keine Badenixen mehr auf Bussen: Eberswalde verbietet Bikini-Werbung

Von 8. Juni 2017 Aktualisiert: 8. Juni 2017 16:25
Der Landkreis Eberswalde verbot der Modefirma Kräft die Werbung für Bikinis auf Regionalbussen.

Nachdem der Burkini schon wärmstens von Hautärzten gegen Hautkrebs empfohlen wurde, aber die Badenixen trotzdem nicht massenhaft auf den Ganzkörperanzug umsteigen, hat der Landkreis Eberswalde nun zu energischen Maßnahmen gegriffen. Er verbot der Modefirma Kräft die Werbung für Bikinis auf Regionalbussen.

In einem Schreiben der Barnimer Busgesellschaft heißt es: „Die derzeitige Gestaltung halten wir für zu freizügig. Bedenken Sie bitte, dass unser Unternehmen auch den kompletten Schülerverkehr im Landkreis Barnim erbringt und hier eine besondere Verantwortung hat.

Des Weiteren halten wir die Gestaltung auch der Verkehrssicherheit abträglich.“

Für alle, die außerhalb des Landkreises Barnim wohnen: Die Fotos, die an den Regionalbussen prangen sollten, unterscheiden sich nicht von den Werbung von Calzedonia, die bundesweit zu sehen ist und anscheinend noch nirgends für Irritationen bei Schülern oder anderen Verkehrsteilnehmern geführt hat. Die Ablehnung lässt sich der Busbetrieb etwas kosten. Er verzichtet in den nächsten fünf Jahren auf 50 000€ Werbegeld.

Die „Begründung“ für das Werbeverbot ist deshalb besonders hanebüchen, weil die Schüler, um deren Wohl man besorgt zu sein vorgibt, nach den Plänen der Grünen und ihrer willigen Verbündeten schon im Grundschulalter mit Dildos und anderen Sexpraktiken bekannt gemacht werden sollen und zum Teil schon werden. Eltern, die gegen diese Frühsexualisierung protestieren, werden regelmäßig als reaktionär und „rechts“ abgestempelt und sogar bestraft, wenn sie ihre Kinder nicht an diesen schulischen Sexspielchen teilnehmen lassen wollen.

Vielleicht ist mir etwas entgangen und der Sexualunterricht an Schulen findet nur noch mit Burkini statt?

Über die Autorin: Vera Lengsfeld ist eine deutsche Politikerin und Publizistin. Sie war Bürgerrechtlerin und Mitglied der ersten frei gewählten Volkskammer der DDR. 1983 wurde sie wegen der Mitarbeit in einer Bürgerrechtsbewegung aus der SED ausgeschlossen und mit einem Berufsverbot belegt. Von 1990 bis 2005 war sie Mitglied des Deutschen Bundestages, zunächst bis 1996 für Bündnis 90/Die Grünen, ab 1996 für die CDU. Heute ist sie freischaffende Autorin in Berlin. Ihr Blog: http://vera-lengsfeld.de

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