Keine Gnade mit Kritikern: „Die Welt“ feuert Journalisten wegen Kritik an Merkels Asylpolitik

Epoch Times18. November 2015 Aktualisiert: 18. November 2015 20:07
Matthias Matussek wurde von "Der Welt" entlassen, weil er sich kritisch zur Flüchtlingspolitik von Angela Merkel äußerte.

Der Buchautor und Journalist Matthias Matussek wurde rausgeschmissen, weil er die Flüchtlingspolitik der Kanzlerin kritisierte. 

In der Redaktion der Zeitung "Die Welt", Axel-Springer-Verlag, gibt es keinen Platz für kritische Stimmen. Der Verlag bestätigte gegenüber dem Mediendienst Meedia.de. sich von Matussek getrennt zu haben. Der 61-jährige wurde "mit sofortiger Wirkung" entlassen. 

Grund für die Entlassung ist ein Facebook-Eintrag Matusseks nach den Terroranschlägen von Paris. 

Darin schrieb er:

Obwohl an dieser Aussage nicht verwerfliches ist, führte der Eintrag zu einem regelrechten Shitstorm gegen Matussek. Kritiker beschimpften ihn und warfen ihm Stimmungsmache vor. Es wurde ihm sogar unterstellt sich insgeheim über die Toten in Frankreich "zu freuen".

Daraufhin meldete sich der Journalist erneut auf Facebook:

Matussek machte auch noch weitere Äußerungen zur Asylkrise: 

Diese Posts veranlassen den Welt-Chefredakteur Jan-Eric Peters sich öffentlich von seinem Mitarbeiter zu distanzieren. Peters meinte sogar, dass dieser "durchgeknallt" sei. 

Danach kam es am Dienstag, in einer Redaktionskonferenz "Der Welt", in der das Thema besprochen werden sollte, laut Meedia.de, zu einer verbalen Auseinandersetzung. Bei der Konferenz soll Matussek den Chefredakteur Peters als "durchgeknalltes Arschloch" bezeichnet haben.

Als die Nachricht veröffentlicht wurde, schaltete Matussek den Anwalt, Joachim Steinhöfel ein. Dieser widersprach der Darstellung: Matussek habe "den Konferenzraum gar nicht betreten und ist Herrn Peters heute auch nicht begegnet". (so) 

 

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